Harry Potter, die fetten Jahre und der große Zapfenstreich

Das fasst so in etwa mein Entertainment Programm der letzten drei Abende zusammen. Harry Potter und der Feuerkelch hat meine Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Der Film ist vor allem witzig. Eher für Teenies als für Kinder geeignet und schafft es die wichtigsten Ereignisse des Buches kurzweilig darzustellen. Leider ist es für Leute, die das Buch nicht gelesen haben echt schwer, der Handlung zu folgen. Und leider fehlen auch wie in den Filmen zuvor die Kleinigkeiten, die die Bücher so lebendig machen (z.B. House-Elf Liberation Front).

Am Freitag abend habe ich dann endlich „Die fetten Jahre sind vorbei“ gesehen. Der stand schon lange auf meiner must-see Liste. Daniel Brühl und Julia Jentsch gehören zweifellos zu den talentiertesten deutsche Schauspielern (wers nicht glaubt, schaut euch die Funny Scenes auf der DVD an). Julia Jentsch wird für mich nach meiner intensiven Auseinandersetzung mit den Biopics zwar immer die Sophie bleiben, aber ich bin bin sicher, dass es ohne die Jule keine Sophie gegeben hätte. Oder hätte es ohne eine wie Sophie, keine wie Jule gegeben? Und Daniel Brühl. What can I say? Einfach ein netter Kerl. Bei meinem Besuch auf der Berlinale 2004 war er einer der wenigen, der Autogramme gegeben hat! Erschreckend aktuell ist der Film in vieler Hinsicht (siehe Aufstände in Frankreich). Am besten sind die Szenen auf der Berghütte, in denen die drei jungen Leute erkennen, dass es eben nicht nur schwarz und weiß und nicht immer eine einfache Lösung gibt. Hardenberg, ihr „Opfer“ hat in diesen Tagen selbst die meisten Erkenntnisse über sein Leben. Empfehlenswert. Und läuft auch in den USA hab ich gerade gelesen (The Edukators).

Gestern abend wollte ich eigentlich wieder DVD schauen, aber das deutsche Fernsehprogramm war einfach zu gut, um es zu verpassen. Schröders Abschied mit dem großen Zapfenstreich musste ich einfach sehen. Schon allein aus dem Grund, dass ich das noch nie angeschaut habe. Sehr deutsch, das ganze, sehr feierlich, sehr emotional. Mir geht vor allem (trotz Kontrastprogram s.u.) der Choral „Ich bete an die Macht der Liebe nicht mehr aus dem Kopf. Und ab My Way hatte Gerd doch tatsächlich Tränen in den Augen.
Danach das absolute Kontrastprogramm. DSDS, das 2. Casting. Unterhaltung pur, wenn man sieht, wie sich die Typen da reihenweise blamieren…

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Rest veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s