Dänemark-Rundreise: Tag 11, Mittwoch, 22. Juli: Kronborg Slot und Louisiana Museum

Noch ein Schloss? Aber sicher, wenn es sich um das Hamlet-Schloss handelt, das zudem auch noch UNESCO-Weltkulturerbe ist (mehr zu meinem Interesse daran hier). In Helsingor angekommen machen wir uns auf zum herrlich gelegenen Schloß. In nur 4 km Entfernung, nur durch den Öresund getrennt, sehen wir das schwedische Helsingborg. Hier fahren viel Fähren und die Stadt hat sich auf die alkoholgierigen Schweden eingestellt… Eine Besichtigung ist heute drin, wobei uns am meisten die Katakomben und Holger Danske beeindrucken. Holger Danske ist ein schlafender Riese, der wieder erwachen wird, wenn Dänemark in Not kommt…

Die Stadt durchstreifen wir mit dem einzigen Gedanken: Nahrung! Essen! Hunger! Gegenüber einer absolut außergewöhnlichen Metzgerei finden wir ein Café und verspeisen das typisch dänische Smorrebrod. Entertainment pur, wie die Touristen an der Metzgerei halb vorbeigehen und dann ALLE, wirklich alle, Männer umdrehen und liebevoll und mit begehrlichem Blick die Wurst und das Fleisch in den Auslagen betrachten. Hihi…

Nur wenige Kilometer sind es bis nach Humlebak, wo das Kunstmuseum Louisiana in ungewöhnlicher Lage lockt: direkt am Meer gelegen besteht das Museum aus mehreren Gebäuden, einem Park mit Skulpturen und atemberaubenden Blicken in die Landschaft. Leider setzt jetzt der große Regen ein, so dass wir „nur“ die Innenräume richtig genießen können. Die Dauerausstellung ist sehr nett, viel moderne Kunst; aber richtig viel Zeit verbringen wir in der Sonderausstellung über „Grüne Architektur der Zukunft“. Vor allem H. ist total fasziniert von den Möglichkeiten, die sich hier eröffnen. Auf der Rückfahrt kaufen wir nochmal Fleisch und Polser (Würstchen) und grillen dann bei – interessanterweise – wieder strahlendem Sommerwetter.

Wenn ich mich recht erinnere, haben wir dann Kniffel gespielt. Überhaupt, sie Spiele, die wir für zwei Leute dabei hatten, waren alle witzig. Mein neues Lieblingsspiel ist „Lost Cities“ (ja, L., ich weiß, das sagst du mir schon seit Jahren…), aber auch mit Mastermind, Hellas und Kniffel hatten wir Spaß… Ich bin in der Zwischenzeit mit Zafón fertig, habe schnell noch Katherina Hagenas „Der Geschmack von Apfelkernen“ (naja, hatte mehr erwartet) durchgelesen und mache mich jetzt, endlich, an den ersten Band von Stieg Larssons Millenium Trilogie: Verblendung.

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