Drei Monate mit dem Kobo Touch

Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich mir einen E-Book-Reader gewünscht und schenken lassen. Und zwar habe ich mich nach langer Recherche für den Kobo Touch entschieden. Warum, fragt so mancher? Tja, für mich erfüllt das Gerät drei Zwecke:

  1. Beruf: Ich kann Texte, die ich für die Arbeit lesen muss, ohne großen Aufwand, Druckkosten etc. mitnehmen und unterwegs lesen
  2. Mobilität: ich kann unterwegs, ím Urlaub und auf Dienstreisen (s.o.) viele Bücher dabei haben und muss sie nicht schleppen. Den Bewährungstest muss der Reader im Sommer meistern, wenn wir drei Wochen in Südamerika unterwegs sein werden.
  3. Regalplatz: ich kauf mir doch sehr oft günstige Taschenbücher, oft auf Englisch, die ich danach nicht im Regal haben muss und möchte. Diese Bücher kann ich  mir jetzt ebenso günstig auf den Reader laden!

Eine tolle Sache kam dann noch dazu, die ich so in meine Vorüberlegungen nur teilweise einbezogen hatte. Mit dem Kobo Touch kann man auch wunderbar die Onleihe nutzen, das kostenlose E-Book-Leihangebot der öffentlichen Bibliotheken hier in Deutschland.

Da der Kindle von Amazon nur auf das dortige Angebot zugeschnitten ist und eben kein freies Format hat, fiel der Kindle schon raus. Schade, vom Preis-Leistungsverhältnis ist er topp. EIgentlich kamen danach nur der neue Sony Reader und der Kobo Touch in Frage. Der Sony hat einen reflektierenden Rahmen und war damals auch ca. 20 € teurer. Der Kobo schnitt in allen Tests (meine beiden Hauptquellen: CME.at und ebook-fieber.de) fast genauso gut ab und so gehört mir eben seit 3 Monaten ein schwarzes Modell. Bin vollauf zufrieden und kann das Teil nur wärmstens weiterempfehlen. Leicht, kompakt, userfreundlich und mit ständigen Updates (die auch wirklich was bringen). Einiziger Nachteil: ein Knopf zum Umblättern wäre manchmal doch etwas netter, gerade beim langen Lesen im Liegen. Und: noch fehlt eine sinnvolle Sortierfunktion der Bücher in Regale oder Sammlungen. Ich hoffe, das kommt mit einem zukünftigen Update.

 

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