Puerto Maldonado

Wir sind wieder daheim. Wohlbehalten und problemlos sind wir gestern abend in Frankfurt gelandet. Der Flug war zwar lang, aber unkompliziert und wir konnten recht gut und lange schlafen. Das Internet am Flughafen in Lima war uns zu teuer, so dass ich erst jetzt über die letzten Tage in Peru berichten kann.

Unsere drei Tage im Dschungel oder Regenwald waren ziemlich abenteuerlich und vor allem WARM. Puerto Maldonado ist ein kleines Städtchen am Zusammenfluss von Rio Madre de Dios und Rio Tambopata. Nach ca. 1 Stunde im Bus wurden wir auf ein kleines Boot verfrachtet und flussaufwärts in unsere Lodge gebracht. Das Wetter hat uns schier umgehauen, die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch und schon nach wenigen Minuten klebte uns alles auf der Haut. Das Mückenschutzmittel tat sein übriges dazu…

Unsere Lodge war ziemlich nett, ein großes Gebäude, mitten im Dschungel, für ca. 50 Gäste, schätze ich mal. Komplett auf Stelzen gebaut und ohne Fenster und Türen und Strom. Die Zimmer waren durch Vorhänge (statt Türen) abgetrennt, es gab dünne Holzwände und kein Dach. Eine Seite des Zimmers war offen, zum Wald hin. Dusche und Klo gabs natürlich und auch ein bequemes Bett mit Moskitonetz. Die Viecher waren zwar überall, aber dank NoBite und langer Kleidung habe ich nur einen Stich und mein Mann keinen.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag haben wir dann diverse Ausflüge, Wanderungen und Touren im Dschungel gemacht. Alles mit unserem netten Guide Luis und insgesamt 6 Leuten in der Gruppe. Unterwegs haben wir ganz viele Tiere gesehen, am meisten natürlich krabbelnde, kriechende und fliegende Insekten, aber auch Papageien aller Art, Aras, Geier, Riesenotter, Piranhas, Kaimane, Affen… Und ganz viele tolle Bäume und andere Pflanzen. Auf einer Farm gabs Avocado- und Papayabäume zu sehen, Bananenstauden zu bewundern und Ingwerwurzeln auszugraben. Ein Schamane hat uns Heilpflanzen gezeigt, ein fieses Blatt gab er uns zu kauen, dass eine betäubende Wirkung hatte (im Mund, wie beim Zahnarzt). Aber dazwischen  war auch noch viel Zeit zum Entspannen in der Hängematte und zum Lesen. Schließlich wollen wir die letzen Urlaubstage noch genießen.

Am Freitag gings dann um 5.30 Uhr morgens wieder los. Zuerst wieder zum Flughafen und über Cusco dann zurück nach Lima. Unsere Suche nach einem Fernseher war nicht erfolglos und so konnten wir ab der 25. Minute zuschauen, wie Deutschland ins Halbfinale einzog. Tja, und dann über Madrid wieder nach Frankfurt und mit dem Zug nachhause. Es war ein echt toller Urlaub und die drei Wochen waren genug Zeit, um das, was wir anschauen wollten, auch in Ruhe zu erkunden. Aber jetzt sind wir total froh, wieder daheim zu sein. In unserer Wohnung, unserem Bett mit unserem Bad 😉 Ich schau mal, dass ich in den nächsten Tagen noch einige Fotos „nachtrage“ und auch noch ein kleines Fazit poste. Ach ja, und noch ein Satz zu den Fotos: alles da, daheim funktionierte die Speicherkarte problemlos…

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4 Antworten zu Puerto Maldonado

  1. S. schreibt:

    Schön, dass ihr sicher wieder zu Hause seid!!!

    Fügst Du die Bilder noch den entsprechenden Beiträgen an, wenn Du Zeit findest?!?
    Das unterstützt meine Vorstellungskraft doch sehr!

  2. mandarinenfalter schreibt:

    Was ist mit dem kleinen Fisch auf dem Foto passiert? 😦

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