Was wir gelernt haben

Unser kleiner Sohn…
– ist ungeduldig und wenn er Hunger hat, dann JETZT SOFORT BITTE
– mag es überhaupt nicht, gewickelt zu werden
– ist ein entspanntes Kind, wenn er satt ist und schläft auch immer wieder fast drei Stunden. Nachts etwas kürzer, aber das ist auch ok. Wir schlafen alle genug.
– trinkt wie ein Irrer, Vergleiche wie Piranha oder Raubtier liegen nahe. Er fällt förmlich über mich her.
– hat öfter mal Bauchweh. Mama kann dann noch wenig helfen, sie riecht zu gut 😉 Aber der Papa kann ihn toll beruhigen.
– findet sab Simplex, den Babyschnaps, super. Wirkung oft sofort.

Das Wochenbett…
– ist hart. Man hat so viele wunde Stellen am Körper und würde am liebsten Nonstop Baby knuddeln, aber kann nicht, weil alles weh tut
– beinhaltet eine krasse Hormonumstellung. Oh Mann, das ist echt und im wahrsten Sinne des Wortes überwältigend.
– fühlt sich an wie eine (meist glückliche) Blase. Man ist total verwirrt, dass sich die Welt weiterdreht, wenn die eigene Welt sich komplett verändert hat.
– vergeht trotz aller Wehwehchen wie im Flug. Neun Tage! Ich hoffe auf den magischen 10. Tag, ab da soll vieles besser werden
– hält viele Überraschungen bereit: Lippenherpes, Stillen mit Mundschutz, ein erstes leicht panisches Telefonat mit dem Kinderarzt am 3. Tag daheim… Aber auch hier sind wir auf dem Weg der Besserung und Bigfoot steckt sich hoffentlich nicht an.
– nimmt einen körperlich mit und eine Dusche am Tag fühlt sich an wie ein Wellnesurlaub
– macht glücklich, denn ein Spaziergang in die Stadt mit Shoppen bei dm gibt einem total Auftrieb
– wäre ohne meinen Mann NICHT machbar. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn die Männer gleich wieder arbeiten. Ein Hoch auch auf das Familienzimmer!

Man braucht…
– viele Windeln
– viele Spuktücher
– Wasser
– Tees
– Handcreme
– Labello
– eine Trinkflasche (ich hab den Tupper Sportfreund) für nachts. Kann einhändig bedient werden und läuft nicht aus
– ein gutes Nachtlicht
– einen Plan. Ich bespreche immer mit Bigfoot, wie wir das jetzt machen. Er hält sich nicht immer dran, aber manchmal. Die Schwestern im Krhs haben sich darüber kaputt gelacht, aber MIR hilft es, nicht den Überblick zu verlieren
– ein Armband, um sich die letzte Stillseite zu merken
– viele Stilleinlagen, diverse Kompressen und Einlagen und Salben. Zumindest bei kleinen Piranhas.

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2 Antworten zu Was wir gelernt haben

  1. Freundin R. schreibt:

    Labello und Lippenherpes – gefährliche Kombination. Labello nach Herpes auf jeden Fall entsorgen!!! Und grundsätzlich: Das nervt ja total – wahrscheinlich wegen Hormonumstellung?! Ich wäre auch echt enttäuscht gewesen, wenn Du keinen Plan gehabt hättest – und Pläne sind ja auch zum anpassen da 😉

    • Labello im Krankenhaus, weil man da austrocknet. Herpes kam erst daheim (ich geb dir dazu dann mal bei Gelegenheit ein paar Tipps, du wirst das auf jeden Fall mal kriegen!!!). Hier nehm ich keinen Labello mehr, klar. Und ja: Stress, Anstrengung, Hormone: voila, mein erster Herpes seit ca. 10 (!!) Jahren…

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