Ein Hoch auf die Technik

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Ich war ja schon immer ein Fan meiner Ansammlung von technischen Geräten, aber seit Bigfoots Geburt haben sich diese noch mehr bewährt. Wir lieben unseren Sohn, aber man kann ein Baby (auch wenn es das süßeste Baby der Welt ist) auch nur gewisse Zeit verliebt anstarren. Wenn es 5-6 mal am Tag und 2-3 mal in der Nacht für je eine Stunde (ja, leider hat sich beim Trinken nach der Gier der ersten Tage eine gewisse Trägheit eingestellt, wobei, vielleicht hat er auch einen ersten Schub… Er trinkt ja nach wie vor nicht langsam, nur lange und an einer Brust wird er NICHT satt) an mir dran hängt zum Trinken und tagsüber auch am allerliebsten auf Papa (ein)schläft, dann muss man als Mama oder Papa nebenher noch irgendwas machen.

Nachts trinkt er übrigens kürzer oder zumindest glaube ich das, da ich meistens nebenher einschlafe. Und wir haben einen ziemlich stabilen 3-Stunden-Rhythmus mit ziemlich langen Wachzeiten dazwischen. Zumindest tagsüber. Nachts ist das immer noch sehr undurchschaubar und wir wissen morgens beide nicht mehr, wer wann wach war, wie oft er jetzt getrunken hat und wie lange wir geschlafen haben. In Summe könnte es noch natürlich mehr sein, aber gut, das ist jammern auf hohem Niveau. Da gibt es so viel schlimmere Babys, was das angeht. Und er ist ja grade mal 12 Tage alt, da darf man auch nicht zu viel erwarten.

Ich hoffe einfach mal, dass es sich eingependelt hat, bis mein Mann in drei Wochen wieder arbeiten muss. So lange können wir das ja auch nachts zusammen ganz entspannt machen (okay, ganz entspannt sind wir dann nachts auch nicht, aber gut). Danach müssen wir mal schauen, wie das so wird. Ausziehen will er (also mein Mann) eigentlich nicht in der Nacht. Wir werden sehen… Ein 140er Bett ist halt nicht ideal, auch wenn Bigfoot zumindest einen Teil der Nacht im Beistellbett schläft. Komplett durchhalten kann ich das nicht, wenn wir beim Stillen einschlafen liegt er zwangsläufig bei mir/uns. Hach ja, alles nicht so einfach. Das ewige Dilemma… Schlaf oder Kind ans eigene Bett gewöhnen? Was ist wichtiger? Momentan eindeutig: Schlaf. Ich bin durch das viele Stillen auch völlig kaputt, hab permanent Hunger und vor allem Durst. Auch hier hoffe ich, dass es sich alles bald etwas einpendelt.

Also auf alle Fälle heißt es bei uns dann: iPhone bzw. Smartphone (mein Mann hat grade rechtzeitig noch eines gekauft) und Ebook-Reader raus. Kann man nämlich alles einhändig bedienen. Ich hab bis jetzt noch nicht gelesen, aber H. hat schon einen kompletten Dan Brown durch 😉 Und ich kann über das iPhone bzw. in den Stillpausen auch übers iPad von der Couch mein Leben weiterhin kommunikativ gestalten. Online Shopping lebe hoch und ebenso What’s app, Skype, Facebook und so weiter…

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5 Antworten zu Ein Hoch auf die Technik

  1. S. schreibt:

    Sehe ich da ein bewußtes Spucktuch liegen??? 🙂

  2. L. schreibt:

    Es ist absolut faszinierend das zu lesen, weil es mich so an unsere erste Zeit mit Baby 1 erinnert. Bitte weiter so. Ist gerade meine tägliche Stilllektüre solange ich (noch) kein eBook habe 😉

  3. Freundin R. schreibt:

    Oh ja, das ist das Spucktuch von mir! Wär mir gar nicht aufgefallen, danke S.

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