Du bist ein Ton in Gottes Melodie

Mein allerliebster Sohn,
am letzten Sonntag bist du mit deinen knapp 20 Wochen getauft worden und bist nun, um deine Uromi aus Sachsen zu zitieren „kein Heide mehr, sondern ein kleiner Christ!“ Besagte Uromi freut sich darüber wohl am allermeisten, aber auch uns, deinen Eltern, war es sehr wichtig, dass du mit Gottes Segen und geborgen in der Gemeinschaft aller Christen aufwächst. Ich war ganz furchtbar aufgeregt, als der Gottesdienst losging war ich nervöser, als bei meiner Hochzeit…

Es gab jedoch gar keinen Grund. Du hast vor dem Gottesdienst ganz fein geschlafen und warst auch dann ein ganz braves Baby. Wir mussten dich ein wenig rumtragen, aber das war völlig ok. Bei der Taufe selbst habe ich dich gehalten. Du bist ja noch immer kein Fan des Wassers und wir wollten dich nicht auch noch zusätzlich irritieren. Du hast ganz kurz gemeckert, dich aber sofort wieder beruhigt, als das Wasser weg war. Getauft hat dich übrigens der gleiche Pfarrer, der auch deinen Papa und mich getraut hat!

Dein Papa, dein Großvater und zwei deiner Tanten haben während des Gottesdiensts mehrfach geblasen, zum Abschluss hat der Großvater „What a wonderful world“ gespielt, da musste ich ein bißchen weinen… Es gab noch einen zweiten kleinen Jungen, der getauft wurde und seine Familie hat die beiden Tauflieder einstudiert. In Erinnerung geblieben ist mir vor allem „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“. Ein sehr schönes Lied!

Nach dem Gottesdienst bist du im Kinderwagen auf dem Weg ins Restaurant wieder eingeschlafen (dein Backenzahnender Cousin L. übrigens auch) und warst dann bis zum Nachtisch wach und die meiste Zeit bestens gelaunt.

Deine Paten und deine Familie waren sehr großzügig, du bist wahrhaftig reich beschenkt worden: es gab ein Schaukelpferd von den Zwillingstanten, einen Schlitten vom Patenonkel, Besteck mit deinem Namen von den Großeltern aus Sachsen, eine Kraxe von der Tante und Patentante und einen Lsuflernwagen von der anderen Patentante. Dein Sparbuch darf sich dann auch noch über eine Aufstockubg freuen… Du hast wirklich Glück, mein Sohn!

Nein, du bist das Glück. Für uns alle. Deine Eltern und den Rest deiner Familie machst du einfach nur glücklich. Wenn du uns angrinst, wenn du in deiner Wippe strampelst, wenn du wach und neugierig die Welt um dich herum betrachtest! Du machst unser Leben schöner und bist wahrhaftig ein Geschenk Gottes!

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