Was ein Tag (oder besser: Was eine Nacht)

Endlich, endlich schaffe ich es einmal pünktlich! 7 Monate ist unser kleines Baby heute genau. Also ganz genau dann in knapp zwei Stunden um 10 vor 10 😉

Diese Woche hat er seinen ersten fiebrigen Infekt erfolgreich bekämpft, inklusive Husten. Zwei Nächte waren dementsprechend bescheiden. Meinen Mann habe ich dann irgendwann auf die Couch bzw. in der zweiten Nacht aufs in weiser Voraussicht bezogene und ausgeklappte Gästesofa geschickt. Und dann heute Nacht das unglaubliche: er hat von 19.15 Uhr bis 2.30 Uhr IN SEINEM BETT geschlafen. Mit nur einmal ganz kurz aufwachen gegen 21 Uhr, weil er den Schnuller brauchte. Um halb zwei bin ICH aufgewacht und hab erstmal kontrolliert, ob er noch atmet. Um halb drei dann Trinkpause und danach ist er sofort wieder eingeschlafen und ich konnte ihn wieder IN SEIN BETT legen, wo er bis 6.07 Uhr geschlafen hat. Das war die mit ABSTAND beste Nacht seit dem 12. August 2013. Für mich und für ihn ;-))

Es scheint also hoffentlich irgendwo ein Schalter umgelegt worden sein in seinem kleinen Kopf und ich hoffe auf mehr solcher Nächte. Tagsüber ist er ein kleiner Sonnenschein (wenn er nicht müde, hungrig oder verdauend ist ;-). Und gegen müde und hungrig kann ich fast immer rasch etwas tun, beim Verdauen hilft dann meistens eine Runde gepflegt wippen, da kommt dann alles in Gang. Überhaupt, die Wippe. Nach wie vor ganz großartig für ihn.

Er isst mittlerweile wirklich richtig viel und braucht tagsüber keine Milch mehr. Gestillt wird nur noch morgens und nachts nach Bedarf. Abends haben wir es auch abgeschafft, damit ihn auch der Papa ins Bett bringen kann. Wer fast 300 Gramm Vollmilchbrei in sich reinspachtelt, der braucht ne Stunde später nicht noch Milch. Wir gehen ja auch nicht unmittelbar nach dem Essen ins Bett.

Ansonsten dreht er sich in alle Richtungen. Vom Bauch auf den Rücken, vom Rücken auf den Bauch, im Kreis und auch Robben wird fleißig und oft meckernd geübt. Das Spielzeug ist halt irgendwann alles weggeschoben oder weggerollt und da muss man sich eben anstrengen, um es zu erreichen. Am Allerliebsten kugelt er sich durch unser und sein Bett, das ist für ihn irgendwie schöner, als auf dem Fußboden. Warum auch immer…

Und die Krönung kam dann heute Abend: das Baby musste mal wieder in die Wanne und bis auf die ersten 2-3 Male als ganz kleiner Wurm hat er immer gebrüllt oder zumindest geweint. Die komplette Zeit des Badens. Egal zu welcher Tageszeit. Ob wach oder müde. Vor dem Essen, nach dem Essen. In warmem oder recht kühlem Wasser… Egal. Kaum war er im Wasser, ging es los. Kaum war er im Handtuch auf dem Wickeltisch, war es vorbei. Heute Abend aber nicht: er hat zum allerallerersten Mal in der Wanne gelacht. Es war ihm zwar immer noch nicht ganz geheuer und die Stimmung drohte mehrfach zu kippen, aber er scheint erkannt zu haben, dass ihm das Wasser nichts tut 😉 Auch hier: bitte weiter so, mein Kind!

In vier Wochen steht dann unser großer Umzug an und wir freuen uns schon total auf die neue und größere Wohnung mit 4 Zimmern. Endlich ein Kinderzimmer! Und dann wird Bigfoot ausquartiert. Ich rechne damit, dass er auch die erste Nachthälfte gut aushalten wird, danach darf er dann zu uns, wenn er das will. Mit unserem neuen 200×200 cm Bett werde ich da auch wieder etwas toleranter sein 😉 140×200 cm mit einem Baby, das sich recht viel bewegt sind mittlerweile halt einfach zu eng.

Kaum zu glauben, dass ich nun schon die längste Zeit daheim war. Am 1.10. gehts für mich dann wieder los im Büro und somit bin ich jetzt seit 9 1/2 Monaten daheim und in 6 1/2 ist das gute Jahr Elternzeit dann vorbei. Ich freue mich aber schon darauf, wieder (in Teilzeit) arbeiten zu dürfen und glaube auch fest daran, dass das alles klappen wird. Der Plan steht auf jeden Fall und ich bin ja ein positiver Mensch, der auch in den letzten Monaten seltenst von seinen Plänen abweichen musste (was aber auch daran lag, dass ich mich mehr oder minder komplett dem Rhythmus meines Babys unterworfen habe).

Tja, das war jetzt wohl ein etwas wirrer Post, aber kurzes Fazit nach über einem halben Jahr als Mama: es läuft, unser Baby ist das knuddeligste und süßeste überhaupt und wir würden fast alles beim nächsten Kind (keine Angst, das wird noch eine ganze Weile dauern) genauso wieder machen.

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