Eingewöhnung, ein erstes Fazit

So, bei uns ist nun Woche drei der Eingewöhnung vorbei und die erste „richtige“ Woche mit 5 Krippentagen liegt hinter uns. Woche 1 und 2 waren ja leider nur jeweils 3 Tage aus diversen Gründen.

Es klappt wirklich gut, auch wenn er bei der Trennung immer weint (er lässt sich aber sehr schnell beruhigen und ablenken) und auch wenn er nachmittags/abends sehr auf mich fixiert ist und der Papa deutlich 2. Wahl ist (das hatten wir vorher noch nie) und auch wenn er gerade eine gefühlte Ewigkeit zum Einschlafen braucht… Das sind ja alles völlig normale Reaktionen für ein Kind, ein Baby noch, das gerade die erste richtig große und tiefgreifende Veränderung in seinem Leben durchmacht.

Wir helfen ihm dabei so gut es eben geht. Ich kuschle und spiele nachmittags ausschließlich, Haushalt ist absolut zweitrangig und der Papa beißt die Zähne zusammen und gibt mir das klammernde, brüllende Baby, das bei mir in sekundenschnelle ruhig ist.

Ernsthaft: ich könnte das alles nicht so einigermaßen locker und entspannt nehmen, wenn ich mich nicht vorher sehr genau mit dem Thema „Fremdbetreuung“ (mag das Wort nicht) für Krabbelkinder auseinandergesetzt hätte und wir nicht der Meinung wären, dass dieser Weg der richtige ist für UNS. Ich will wieder arbeiten, freue mich schon darauf und mein Kind ist in superkompetenten und liebevollen Händen und HAT Spaß. Das belegen die Fotos, die mir die (wundervolle, einfühlsame) Erzieherin jeden Tag zeigt.

Seit gestern frühstückt er nun schon in der Krippe und geht danach mit auf den Spielplatz, ist also von 8.45 bis 11.15 Uhr dort. Ab Dienstag kommt dann das Mittagessen dazu (bis 12.30 h) und wenn das klappt ab Donnerstag das Schlafen (bis ca. 14.30 h). Und dann hole ich ihn. So wird das dann auch ungefähr ab September laufen, wenn ich 4×6 Stunden arbeite. Bringen dann so gegen halb neun, abholen am Anfang noch direkt nach dem Schlafen, später dann irgendwann nach dem Snack so gegen 15.15/15.30 Uhr (sonst kann ich ihm jeden Tag ne Brezel kaufen oder Obst mitschleppen… Er hat IMMER Hunger nach dem Schlafen…)!

Und wer sich jetzt fragt, wie ich mein Kind um halb neun bringen und um halb drei abholen will und dann noch 6 Stunden arbeiten? Fußweg Krippe-Büro sind 5-7 Minuten ;-))) Klarer Vorteil einer Betriebskrippe!

Morgen dann bei gefühlten 40 Grad unser erstes Krippensommerfest auf einem Waldspielplatz (Schatten!) mit Picknick. Freue mich schon darauf, die anderen Eltern kennenzulernen, die Kids (sind ja nur 10) kenne ich ja nun alle recht gut 😉

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