Der Januar so…

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Zum Glück ist er vorbei, der Januar. Mein persönlicher Nicht-Lieblingsmonat (Platz 12 von 12). Hat sich auch dieses Jahr wieder irgendwie bestätigt mit krankem Kind und hässlichem Wetter und viel-zu-tun im Büro… Naja, zum Monatswechsel hat mich dann auch noch erwischt, zur Abwechslung hat mir mein Kind dieses Mal eine Bindehautentzündung mitgegeben…

Mir schwirren ungefähr 100 verschiedene Posts durch den Kopf, doch meistens habe ich abends keine Lust mehr zu bloggen… Beziehungsweise ich nutze die Zeit lieber für anderes, um es ehrlich zu sagen. Nun also einige meiner wirren Gedanken in no particular order…

In den letzten Wochen habe ich viel über die erste Zeit mit Bigfoot nachgedacht, in alten Fotos gekramt und immer wieder gestaunt, wie schnell diese knapp 18 Monate nun vorbei gegangen sind. Wie groß unser Sohn schon ist. Was er schon alles kann und tut und macht. Wie er anfängt, in großem Stil Zusammenhänge herzustellen. Wie er Menschen in Familie und Freundeskreis nun kennt (und mag). Unglaublich. Wirklich. Wie aus so kleinen hilflosen Würmchen in so kurzer Zeit richtige echte Kleinkinder werden. Mich fasziniert das unheimlich. Klar, das Ganze hat natürlich einen Grund: die liebste R. hat ja eine entzückende kleine Tochter bekommen und da ich bei ihr vieles recht direkt mitbekomme (sie ist das erste Baby nach Bigfoot in meinem gaaanz engen Umfeld), kommen viele Erinnerungen hoch. Und eben die Erkenntnis: es wird alles leichter und selbst wir schlafen meist mehr oder weniger „durch“… Die eine kleine Unterbrechung, wenn H. den Kleinen zu uns ins Bett holt, die zählt für mich echt nicht.

Am allertollsten ist nach wie vor seine Sprachentwicklung. Er sagt jetzt richtige Sätze. Er hält Dinge fest, die man ihm wegnehmen möchte (aus Gründen!) mit den Worten „Das hab is jetzt“ 😉 Großartig! Er „singt“ „da tazt ein bibabutsemann in unsre keis herum bum…“ oder „tuftuftuf die Eisebahn, mit su Oma faahn…“. Wir staunen wirklich jeden Tag, was sich da tut. Und er kann wirklich schwere Worte auf Anhieb nachsprechen. A-Po-The-Ke. Sagt er genauso. Langsam und mit deutlicher Betonung. Ich bin wirklich wirklich ganz ganz begeistert. Stolz wäre das falsche Wort, aber begeistert trifft es. Ich muss echt wiederholen, dass mich das Sprechenlernen so viel mehr fasziniert, als die ganzen motorischen Dinge wie „greifen, drehen, robben, krabbeln, laufen…“

Nun starte ich also (etwas spät, da ich heute mit roten Augen beim Arzt saß, um mir die antibiotischen Augentropfen abzuholen) in die neue Woche und den neuen Monat. Er wird vermutlich schnell vergehen, der Februar. Närrisch wird’s bei uns nicht. Zum Glück wird auch in der Krippe noch kein Fasching gefeiert. Ich werd Geburtstag haben (mal wieder am Faschingsdienstag) und feiern. Einmal mit Familie, ganz klein und einmal mit Freunden, ziemlich groß. Und ich werde mich freuen, dass es bald wieder hell ist, wenn wir morgens das Haus verlassen und abends auch wieder länger ohne Licht auszuhalten ist. Die Hoffnung auf Frühling spare ich mir realistischerweise bis März auf, man will ja nicht enttäuscht werden….

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