Lieblingsbücher mit 2 1/2 Jahren

Wie versprochen will ich hier auch weiterhin festhalten, was Bigfoots Lieblingsbücher sind. Viele „alte“ Favoriten findet er nach wie vor toll, die „Wieso? Weshalb? Warum? Junior“ Bücher oder auch einzelne Bände aus „Meyers Kinderbibliothek“. Die Wimmelbücher von Rotraut Susanne Berner und die Geschichten von James Krüss.

So langsam bewegen wir uns ein wenig weg von der klassischen Pappe hin zu Büchern mit Papierseiten und längeren Geschichten. Er mag auch „Petterson und Findus“ schon gerne, aber das ist definitiv noch zu viel Text. Da kürzen wir halt ab und erzählen viel. Macht auch Spaß.

Vier seiner absoluten Lieblingsbücher momentan sind diese:

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„Eine Reise um die Welt in 500 Wörtern“ von Gilles Eduar aus dem Gerstenberg Verlag. Das Buch habe ich selbst vor Jahren mal bekommen und er hat es im Regal entdeckt. Ich persönlich finde die Illustrationen nicht extrem ansprechend, aber das Konzept des Buches ist toll. Adele die Giraffe und Zacharias das Zebra machen eine Weltreise und auf jedem dem großen wimmeligen Bilder gibt es extrem viele und vor allem sehr exotische Dinge und Tiere zu entdecken. Die beiden reisen nach Afrika, sind in einer „schattigen Oase“, fahren Gondola in Venedig, tauchen im Meer, sind in Indien, im Himalaya, in Australien und auf einem europäischen Bauernhof. Schön ist, dass auf den letzten Seiten nochmal benannt wird, wo welches unbekannte Tier zu sehen ist. Das hilft den Eltern, die auch manchmal nicht zwischen Antilope und Gazelle unterscheiden können 😉

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„Wo die wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak ist ein Klassiker. Eigentlich muss man dazu nicht viel sagen, nur so viel: es ist einfach ein geniales Buch. Sprachlich, von den Illustrationen, der Geschichte. Absolut faszinierend zu sehen, wie Kinder scheinbar instinktiv erkennen, was die Essenz dieser Geschichte ist. Warum sie so toll ist und toll bleiben wird. Ich kenne das Buch nicht aus meiner Kindheit, aber es ist definitiv auch eines meiner Allerliebsten geworden. GROSSE Empfehlung!

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„Die Maus sucht ein Haus“ von Petr Horacek eignet sich besonders als wunderbare Gutenachtgeschichte. Die kleine Maus bekommt ihren großen Apfel nicht durch ihr Mäuseloch und sucht daher ein neues Zuhause. Den ganzen Tag zieht sie von Bau zu Bau und von Höhle zu Höhle. Doch nirgends ist Platz für sie. Abends ist der Apfel fast aufgegessen und passt wundersamerweise in ihr eigenes Zuhause. Mit einem tollen Gucklocheffekt macht das Buch wirklich großen Spaß!

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„Eine Wimmelreise durch Deutschland“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von jungen Illustratoren, die jeweils eine bunte und wimmelige Seite gestaltet haben über eine Region Deutschlands. Nie hätte ich gedacht, dass dieses Buch meinem Sohn so sehr gefallen würde. Aber er liebt es wirklich sehr. Er schaut es gerne alleine an, zusammen mit einem Erwachsenen und am allerliebsten spielt er (das hat ihm die Oma beigebracht) das Suchspiel „Ich sehe was, was du nicht siehst…“ Auch Erwachsene (wir hatten schon viel Besuch, der dieses Buch anschauen musste) sind total angetan, es sind einfach so viele witzige Details zu finden. Am liebsten mögen wir das Bild von Dresden mit einer „Refugees welcome“ Demo :-). Ganz wunderbar!

 

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