Verfasst von: heutehiermorgendort | September 27, 2009

Bonn und Drachenfels in Königswinter

Das Wetter hier und heute ist spektakulär – sonnig, warm und einfach nur toll. Gestern hatten wir einen freien Samstag und haben entschieden, einen Ausflug nach Bonn zu machen. Im Haus der Geschichte gibt es momentan zwei tolle Ausstellungen (Ikonen der Zeitgeschichte und Loriot). Sehr interessant und lustigerweise haben wir mitten in der Ausstellung meine ehemalige Kollegin aus Köln getroffen, die in 2 Wochen ein Baby bekommt. Total witzig.

Nach einem kleinen Stadtbummel durchs total betriebsame Bonn (und Kuchen!) haben wir beschlossen, auch noch zum Drachenfels nach Königswinter zu fahren. Zum hochlaufen hatten wir (also ich) keine Lust und so haben wir zusammen mit vielen Rentnern (hihi) die älteste Zahnradbahn Deutschlands genutzt. Oben sind wir dann eine Weile auf den Felsen umhergeklettert, haben das schreckliche Restaurant bestaunt und vor allem den tollen Blick über den Rhein und die Sonne genossen. Es war schon ziemlich spät, als wir oben waren und nicht mehr ganz so voll.

Verfasst von: heutehiermorgendort | September 22, 2009

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

Urlaub im September kann so toll sein! Vor allem, wenn das Wetter mitspielt und man Berlin mit seinem Liebsten erkunden kann. Wir haben uns nochmal ein paar Tage Urlaub gegönnt; das war auch ziemlich nötig, da es in meinem Job in den letzten Wochen sehr anstrengend war. Es stehen einige Veränderungen ins Haus, die mich und alle Kollegen nicht gerade glücklich machen. Naja, während unserer Auszeit haben wir zuerst ein Wochenende in Dresden verbracht und waren dann ein paar Tage bei meiner liebsten Tante in Berlin.

Da wir beide (also H. und ich) die Stadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten schon kennen, haben wir anderes erkundet. Waren in der Bauhaus-Ausstellung im Gropius-Bau, bei einem klassischen Konzert in der Philharmonie, haben Stunden bei Langer & Blomqvist und bei Dussmann gestöbert, sind mit den Rädern durchs Brandenburger Tor gefahren und waren in Potsdam auf einer wunderschönen Bootstour. Berlin ist einfach toll, ich kanns nicht anders sagen. Jetzt ist der Alltag wieder eingekehrt, aber das Wetter ist spätsommerlich wundervoll und einfach großartig.

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 21, 2009

Hochzeit Nr. 5 – Die Highlights

Auch wenn ich mich so langsam zwangsläufig wiederhole, gab es natürlich auch bei der letzten Hochzeit in diesem Jahr tolle Höhepunkte:

- das Wetter: ein traumhaft schöner und angenehm warmer Tag
- die Location: eine Trauung unter freiem Himmel im Park vor einem Schloss, unter schattigen Bäumen und mit einem leichten Wind.
- Luftballons: Herzluftballons mögen zwar kitschig sein, aber vor einem knallblauen Himmel sind sie einfach nur toll!
- Seifenblasen: mit der Tischdeko konnte man auch Seifenblasen machen. Muss ich mehr dazu sagen
- Die Tränen: ich habe in der letzten Woche viel geweint, aber die Tränen am letzten Samstag, waren die schönsten. Meine Larissa verheiratet. Da konnte ich mich nicht mehr beherrschen (und das war das einzige Mal, das ich dieses Jahr bei einer Hochzeit geweint hab!)
- die Hochzeitszeitung: okay, Eigenlob stinkt, aber die Zeitung, die ich zusammen mit den beiden Trauzeuginnen und allen anderen Gästen gemacht habe, ist einfach klasse geworden
- die Tischdeko: Fotobäume mit Kindheitsbildern der Brautleute
- die Hochzeitstorte: selbst gebacken von den Schwestern des Bräutigams. Einfach nur toll!
- die Hochzeitsrede: gehalten vom Brautpaar selbst, gedichtet, dass es eine wahre Freude war (die hätte ich übrigens gerne mal per Mail!!)
- das Gemälde: immer wieder eine nette Idee. Alle Gäste malen fürs Brautpaar. Und seitdem ich einen Künstler an meiner Seite habe, hab ich da auch keinen Horror mehr davor :-)

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 15, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 13, Freitag, 24. Juli: Nichts

Ja, wirklich, nichts. Wir gehen nochmal schnell einkaufen, bringen die Pfandflaschen weg und die Glasflaschen in den Container und verbringen den restlichen Tag und Abend dann auf Terrasse, Sessel und Sofa mit Nichtstun! Also hauptsächlich lesen, aber auch reden, essen und so weiter… Nur H. ist diszipliert, wie schon den ganzen Urlaub und übt Trompete. Die Hochzeiten gehen nun mal nach dem Urlaub weiter und da soll das Stück halt sitzen und der Ansatz da sein :-)

Irgendwann um halb elf bin ich mit dem zweiten Stieg Larsson (und meinem 7. und letzten Urlaubsbuch) fertig und total frustriert darüber, dass ich den dritten Band nicht dabei habe (ich werde ihn dann am nächsten Tag zuhause bei REWE kaufen, das ist eigentlich so peinlich, das sollte ich keinem erzählen). Auch H. schafft es und beendet seinen 1200 Seiten Wälzer. Und dann ist der Urlaub plötzlich vorbei. Erholsam wars zwar, aber hätte trotzdem noch weiter gehen können. Die Heimfahrt am nächsten Tag (14) über Fehmarn ist unspektakulär und angenehm; unser Hörbuch-of Choice war die „Geierwally“, kann ich nur empfehlen, sehr lustig. Tag 15 vergammeln wir, packen aus und stellen uns seelisch und moralisch darauf ein, dass es einen Tag 16 nicht geben wird, wir wieder ins Büro und uns mit dem „getrennten“ Leben abfinden müssen :-(

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Verfasst von: heutehiermorgendort | August 14, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 12, Donnerstag, 23. Juli: Kopenhagen

Bei stömendem, prasselndem Regen und absolutem Weltuntergangswetter fahren wir wieder zum Bahnhof und weiter nach Kopenhagen. Den Schirm haben wir natürlich völlig umsonst dabei – es wird schon gegen 11 richtig warm und sonnig. Hmm, irgendwie verstehe ich das dänische Wetter nicht so richtig… Nach einem kurzen Abstecher zum Schloss Rosenborg mit Frühstückspause im Garten, machen wir uns auf nach Christianshavn. Wir wagen (ich mit leichtem Bauchgrimmeln) den schwindelerregenden Aufstieg auf die … Kirche. Die letzten Meter sind wirklich nichts für Angsthasen und obwohl ich schwindelfrei bin, war das nichts für mich. Der Freitsaat Christiania überzeugt uns nicht so richtíg. Alles irgendwie dreckig und schmuddelig – naja, Hippies sind wir beide wirklich keine :-)

Auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin, fahren wir nochmal Wasserbus bis zum Nyhavn und schlendern dann nochmal durch die Fußgängerzone, wo ich mein einziges Souvenir kaufe (nein, halt, in Skagen habe ich noch einen Kunstdruck mitgenommen): einen Krug. Jetzt wollen wir eigentlich zum Abschluss noch auf den Tivoli, aber den Eintrittspreis sind wir nicht bereit zu zahlen. Fahren wollen wir eh nichts, da sind wir beide völlig immun und so nehmen wir eine frühere Bahn zurück nach Frederikssund.

Noch ein Schloss? Aber sicher, wenn es sich um das Hamlet-Schloss handelt, das zudem auch noch UNESCO-Weltkulturerbe ist (mehr zu meinem Interesse daran hier). In Helsingor angekommen machen wir uns auf zum herrlich gelegenen Schloß. In nur 4 km Entfernung, nur durch den Öresund getrennt, sehen wir das schwedische Helsingborg. Hier fahren viel Fähren und die Stadt hat sich auf die alkoholgierigen Schweden eingestellt… Eine Besichtigung ist heute drin, wobei uns am meisten die Katakomben und Holger Danske beeindrucken. Holger Danske ist ein schlafender Riese, der wieder erwachen wird, wenn Dänemark in Not kommt…

Die Stadt durchstreifen wir mit dem einzigen Gedanken: Nahrung! Essen! Hunger! Gegenüber einer absolut außergewöhnlichen Metzgerei finden wir ein Café und verspeisen das typisch dänische Smorrebrod. Entertainment pur, wie die Touristen an der Metzgerei halb vorbeigehen und dann ALLE, wirklich alle, Männer umdrehen und liebevoll und mit begehrlichem Blick die Wurst und das Fleisch in den Auslagen betrachten. Hihi…

Nur wenige Kilometer sind es bis nach Humlebak, wo das Kunstmuseum Louisiana in ungewöhnlicher Lage lockt: direkt am Meer gelegen besteht das Museum aus mehreren Gebäuden, einem Park mit Skulpturen und atemberaubenden Blicken in die Landschaft. Leider setzt jetzt der große Regen ein, so dass wir „nur“ die Innenräume richtig genießen können. Die Dauerausstellung ist sehr nett, viel moderne Kunst; aber richtig viel Zeit verbringen wir in der Sonderausstellung über „Grüne Architektur der Zukunft“. Vor allem H. ist total fasziniert von den Möglichkeiten, die sich hier eröffnen. Auf der Rückfahrt kaufen wir nochmal Fleisch und Polser (Würstchen) und grillen dann bei – interessanterweise – wieder strahlendem Sommerwetter.

Wenn ich mich recht erinnere, haben wir dann Kniffel gespielt. Überhaupt, sie Spiele, die wir für zwei Leute dabei hatten, waren alle witzig. Mein neues Lieblingsspiel ist „Lost Cities“ (ja, L., ich weiß, das sagst du mir schon seit Jahren…), aber auch mit Mastermind, Hellas und Kniffel hatten wir Spaß… Ich bin in der Zwischenzeit mit Zafón fertig, habe schnell noch Katherina Hagenas „Der Geschmack von Apfelkernen“ (naja, hatte mehr erwartet) durchgelesen und mache mich jetzt, endlich, an den ersten Band von Stieg Larssons Millenium Trilogie: Verblendung.

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 12, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 10, Dienstag, 21. Juli: Kopenhagen

Die S-Bahn bringt uns früh in die Hauptstadt – bei stahlendem Sonnenschein. Juchhuu! Im Laufe des Tages erlaufen wir uns buchstäblich die ganze Stadt. Kopenhagen ist aber auch so gut zu erkunden. Ab und zu braucht man mal den Wasserbus oder fährt eine Station mit der U-Bahn, aber ansonsten geht alles zu Fuß. Nachdem wir uns bei der Touristeninfo mit Flyern (wer mich kennt, der weiß, dass ich für solches Material total empfänglich bin:-) versorgt haben, starten wir in der langen Fußgängerzone, mit viele dänischen Design-Läden. Nur den Bodum-Shop, der im Reiseführer so toll angekündigt ist, finden wir nie… :-( Auf dem Kongens Nytorv Platz machen wir die erste Frühstücks-Pause mit frischem Kaffee und unseren mitgebrachten Vesperbroten – und trauen unseren Augen kaum. Vor und versammeln sich alle Weihnachtsmänner- und frauen, die zum Internationalen Weltkongress der Weihnachtsmänner gerade in Kopenhagen sind. Mit Blasmusik formieren sie sich zu einer Parade und ziehen an uns vorbei. Viele dänische Kindergruppen sind extra gekommen und jubeln den schwitzenden Männern und Frauen zu. Lustig.

Weiter geht unser Bummel durch die Gässchen und über die schönen Plätze Kopenhagens. Immer wieder gehen wir in nette Boutiquen und verbringen auch einige Zeit in einem bekannten Jazz-CD-Geschäft. Zu Mittag gibts ein enormes Sandwich und dann erholen wir uns bei einer Hafenrundfahrt. Kopenhagen vom Wasser ist nur zu empfehlen und wir bekommen einen Eindruck davon, was wir noch alles anschauen wollen. Zur Seejungfrau und zum Schloss Amalienborg schaffen wir es gerade noch, dann ist die Luft raus. Ein großes Eis gibt es zum Abschluss und dann fahren wir zurück zu unserem ruhigen Häusle. Aber ein weiterer Tag in Kopenhagen muss sein…

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 11, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 9, Montag, 20. Juli: Hillerod und Fredensborg

Kultur und Schlösser stehen jetzt auf dem Programm. Bei recht windigem und unbeständigen Wetter gehts morgens nach Hillerod, zum malerisch gelegenen Schloss Fredriksborg. Auch hier reizt uns das Innere des Schlosses eher wenig und wir erkunden lieber den tollen Schloßpark und laufen einmal um den See und durch das Städtchen. Zum Mittagessen gibts das obligatorische Snegle aus der Bäckerei (deswegen bin ich jetzt auch auf Diät :-) und einen dänischen Kaffee auf einer Bank in der Stadt. Nicht mehr weit ist es von hier nach Fredensborg, dem Landwohnsitz der dänischen Königsfamilie. Da diese im Urlaub ist, können wir die Gärten erkunden und machen wiederum einen langen Spaziergang durch den Park. Fast menschenleer ist es hier seltsamerweise…. Wir schaffen es gerade noch zum Auto, bevor es losregnet und stürmt. Abends wird es so kühl, dass H. sogar den Ofen anmacht und wir gemütlich vor dem Feuer sitzen, während der Wind ums Haus pfeift. Vielleicht nicht der ideale Tag, um Zafóns „Spiel des Engels“ zu lesen. Das Buch gefiel mir überhaupt nicht; der Schatten des Windes war um Klassen besser.

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 10, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 8, Sonntag, 19. Juli: Roskilde

Heute haben wir überhaupt keine Lust auf lange Autofahrten und wollen erstmal nur eines: ausschlafen! Nach gemütlichem Frühstück fahren wir nach Frederikssund, um auszukundschaften, wo der Bahnhof ist und wie teuer eine Fahrt nach Kopenhagen ist. Gesagt getan, die Entscheidung für die S-Bahn und gegen das Auto für unsere Touren nach Kopenhagen ist schnell getroffen. Weiter gehts ins recht verschlafene Roskilde, den Dom besichtigen, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Hier sind auch die allermeisten dänischen Könige bestattet. Sonst bietet Roskilde, außer einem Wikingermuseum, das wir uns schenken, nicht sehr viel und so fahren wir gegen nachmittag wieder zurück in unser Häusle.

Unterwegs kaufen wir noch zwei tolle Schollen, Kartoffeln und Bohnen fürs Abendessen. Im Ferienhaus grabe ich aus dem Abstellraum einen Sonneschirm und eine Liege aus und brutzel im Bikini vor mich hin (was in Dänemark definitiv eher schwierig ist :-) . H. bevorzugt den Schatten und geht zurück ins Mittelalter zu Ken Follets „Die Tore der Welt“; er hat in der ersten Woche Der Gourmet und irgendein Buch mit lustigen Matherätseln gelesen. Meine beiden Asa Larsson-Krimis („Schwarzer Steg“ und „Bis dein Zorn sich legt“) habe ich schon durch, jetzt ist Rayk Wielands „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ dran. Sehr komisch, teilweise absurd und irgendwie seltsam. Unsere Scholle mit Kartoffelbrei und grünen Bohnen gelingt toll, wobei hier das Lob an den Chefkoch des Tages geht…

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 9, 2009

Langsames Wochenende – Entschleunigung

Nach all den Autofahrten und Aufregungen der letzten Woche, haben wir dieses Wochenende einfach mal daheim entspannt und vor uns hin gelebt. Festplatten gesäubert, eingekauft, gelesen und für die Zukunft geplant :-) Und im Kino waren wir, in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ mit Christian Ulmen. Durchaus nette und lustige Sommer-Unterhaltung, aber eben auch nicht mehr.

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 9, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 7, Samstag, 18. Juli: Arhus – Fähre nach Seeland

Frühstück bekommen wir heute in unserer Unterkunft leider keines, und so suchen wir als erstes einen günstigen Parkplatz am Hafen und dann eine Frühstücksbar. Als beide Ziele erreicht sind, beginnen wir durchs nette Arhus zu bummeln. Doch leider kommt nun der große Regen. Es hilft alles nichts, ein großer Schirm muss gekauft werden und so können wir wenigstens nebeneinander laufen, statt meist hintereinander her. Streckenweise schüttet es so sehr, dass auch der Schirm nichts mehr hilft und wir hüpfen von Museum, zu Konzerthaus, zu Café und zum Kaufhaus. Immer mehr rennend als laufend. Spaß ist anders. Früh sind wir wieder an der Fähre und fahren bei eisigen Temperaturen durch den grauen Nebel von Jütland nach Seeland. Spontan entscheiden wir uns für den kürzeren Weg und nutzen nochmal zwei Fähren bis zu unserem Ferienhaus. Endlich angekommen! Noch schnell die Möbel umgestellt, ein paar frische Lebensmittel besorgt, Nudeln gekocht und dann den ersten Abend in unserem Häusle genossen. Langsam kommt auch die Sonne wieder und wir können bei einem Spaziergang noch unsere Umgebung erkunden und zum Fjord laufen. Schön!

Fotos heute leider keine, da wir unglaublicherweise keine gemacht haben…

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 8, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 6, Freitag, 17. Juli: Arhus

Heute haben wir eine ziemlich lange Strecke vor uns und legen bei schönsten Sonnenschein früh los. An der Nordsee hat es uns echt gut gefallen, mal sehen, was jetzt die Ostsee bringt. Gegen mittag sind wir in Arhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, angekommen. Das obligatorische Fischpicknick muss sein und dann investieren wir 100 Kronen für das größte und spektakulärste Freilichtmuseum Dänemarks: Den Gamle By. Ich kann nur sagen: es hat sich gelohnt. Wir bummeln bestimmt 4 Stunden durch die kleine Stadt, in der originale dänische Häuser und Gebäude aus den verschiedensten Epochen stehen. Alle Häuser sind eingerichtet, manche auch als Werkstätten, in denen man zuschauen kann. Es gibt Läden und Wohnhäuser, prächtige Bauten mit Marmor und bemalten Wänden und bescheidene Bauershütten. Wirklich sehr beeindruckend und authentisch. Kurz bevor der große Regen beginnt schaffen wir es in unser Quartier und fallen erstmal erschöpft auf Couch und Bett. Aber der Hunger nagt und in Arhus ist es wenigstens kein Problem ein nettes Café mit einigermaßen bezahlbaren Mahlzeiten zu finden. Ein wenig bummeln wir noch, aber die Füße tun uns weh und das Zimmer ist auch wirklich zu schön…

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 7, 2009

Wer liest hier eigentlich?

Habe nur einen ganz vagen Überblick, wer diesen Blog (noch) liest und freue mich über Kommentare! Auch und gerade von Menschen, die mich im wahren Leben kennen :-)

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 7, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 5, Donnerstag, 16. Juli: Rubjerg Knude und Lokken

Auch wenn alle Urlaubstage schön waren, war das doch einer der allerschönsten… Vormittags fahren wir zur Wanderdüne Rubjerg Knude, die wir bei ziemlich wolkigem Himmel auch besteigen. Sehr lustig und extrem sandig. Der Wind pfeift gerade so durch die steilen Klippen und der Sand klebt schnell überall. Das war sicherlich die beeindruckendte Landschaft, die wir in Dänemark gesehen haben. Ein wunderbarer Spaziergang durch die Dünen führt uns zu einer kleinen Kirche, oder besser den Ruinen der Kirche. Teile davon sind nämlich schon abgestürzt und in ein paar Jahren wird sicher gar nichts mehr zu sehen sein.

Langsam kommt die Sonne heraus und wir machen unsere Mittagspause in Lokken (Fisch, was sonst) und bummeln durch den belebten Ferienort. Das tolle Wetter zieht uns aber ganz woanders hin: zuerst in den Supermarkt, Fleisch für den Grill besorgen und dann ans Meer, baden. Ein kurzer Zwischenstopp an einer der vielen Selbstbedienungsstände an der Straße bringt uns auch noch leckere Erdbeeren. Zum Glück können wir mit dem Auto direkt an den Strand fahren, dort ist es nämlich nicht mehr so furchtbar warm. Aber wir stürzen uns todesmutig in die Wellen und kuscheln uns danach gemütlich in die Dünen. Leider weht einem auch hier der Sand in alle Körperöffnungen, so dass wir es vorziehen den Nachmittag nach einer Dusche auf der Terrasse abzuschließen! Mittlerweile sind auch viel mehr Gäste auf unserem Hof angekommen und alle beneiden uns um unser tolles gegrilltes Essen!

Verfasst von: heutehiermorgendort | August 4, 2009

Dänemark-Rundreise: Tag 4, Mittwoch, 15. Juli: Skagen

Das Wetter sollte heute nochmal richtig sonnig werden und so fahren wir früh los in Richtung Skagen, zum nördlichsten Punkt des kontinentalen Europas. Dort angekommen parken wir am Ortsrand und wollen, an einem Leuchtfeuer vorbei und am Meer entlang, nach Grenen laufen. An den Punkt, wo Nord- und Ostsee sich treffen. Der Spaziergang zieht sich hin, die Sonne brennt und ich werde zum ersten Mal im Urlaub quengelig… Zumindest ein kleines bißchen :-)

An einem Leuchtturm machen wir Zwischenstopp und sehen den RIESIGEN Parkplatz und die Menschenmassen, die sich von da aufmachen an die Nordspitze Dänemarks… Jetzt merken wir zum ersten Mal, dass wir in der Hauptsaison in Dänemark sind. Das letzte Stück ist wieder angenehmer zu laufen, auch wenn wir dauernd über heulende Kinder stolpern…Nach dem obligatorischen Foto und einem Balisto nehmen wir mit nagendem Hungergefühl die Route zurück an der Straße entlang. Das geht bedeutend schneller und außerdem bauen sich über uns schon bedrohliche Wolkenberge auf. Wir schaffen es gerade noch in eine Hafenkneipe unter einen Sonnenschirm, bevor es losprasselt. Schnell einen Fischteller gegessen und dann los in die Stadt. Wirklich Spaß macht uns der Bummel bei dem Regen nicht und so beschließen wir schnell, dass wir einfach wieder zurückfahren wollen. Kaum losgefahren, hört der Regen natürlich auf, die Sonne ist gleich wieder da und so machen wir an einer versandeten Kirche halt und spazieren durch sandige Dünen. Den Abend verbringen wir relaxt in unserer netten Unterkunft – all die schönen Bücher wollen ja schließlich gelesen werden!

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