Verfasst von: heutehiermorgendort | 20. Dezember 2011

Der erste Schnee

Was hat es nur mit dem ersten Schnee so auf sich? Man ist weder Kind, noch hat man Kinder. Man muss an dem Tag ins Büro. Vielleicht mitten durchs Schneechaos. Man hat nachmittags weder Zeit zum Schlittenfahren noch für einen romantischen Winterspaziergang durch verschneite Wälder. Und bis man es abends auf den Weihnachtsmarkt schafft (an den Glühweinstand), da ist der Schnee vermutlich auch schon wieder weg… Und doch: wenn man 4 Tage vor Heilig Abend um halb sechs früh feststellt, dass es schneit, dann können auch Große vor lauter Schneefreude nicht mehr schlafen…

Verfasst von: heutehiermorgendort | 15. Dezember 2011

Das Christkindle kommt zu Besuch

Es muss das letzte Weihnachten gewesen sein, bevor meine kleinen Schwestern zur Welt kamen. Das letzte Weihnachten also, als es „nur“ Martin und mich gab. Oder vielleicht auch das vorletzte… Egal. So ganz genau kann ich mich an das eigentliche Weihnachten auch gar nicht mehr erinnern. Kein Wunder, ich war ja auch erst knapp fünf oder sechs Jahre alt. Auf alle Fälle kann man auf den Bildern ganz genau sehen, dass sich die Familie richtig Mühe gegeben hat, uns beiden Straub-Kindern eine tolle Bescherung zu liefern. Es kam nicht nur der Weihnachtsmann, nein, wir hatten an diesem Weihnachtsabend sogar (und zwar zum einzigen Mal) das Christkindle zu Gast. Normalerweise kann man das Christkindle ja gar nicht sehen. Es kommt, wenn das Weihnachtszimmer leer ist, die Kinder auf der Treppe sitzen und klingelt dann, nachdem es beschert hat, leise das Glöckchen, das am Baum hängt. Nicht so in jenem Jahr. Das ungleiche Paar (also Christkindle und Weihnachtsmann) war sich wohl irgendwie draußen begegnet in dieser Heiligen Nacht und hat uns gemeinsam die Geschenke dargebracht. Beeindruckend war das, aber ich war doch schon etwas zu alt, um mich komplett hinters Licht führen zu lassen. Die Stimme des Christkindles war zwar engelsgleich, aber doch irgendwie bekannt und vertraut. Nicht, dass man irgendein Gesicht erkennen konnte. Das Christkindle hatte sich komplett verschleiert, auf den Fotos sieht es aus, als ob ein Christkindle in einer Burka bei uns im Wohnzimmer steht… Aber nun der Moment, an den ich mich noch sehr lebhaft erinnern kann. Es muss Wochen, vielleicht sogar Monate nach dem Fest gewesen sein, als ich bei Oma und Opa im Schlafzimmer den Kopfschmuck des Christkindles fand. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen, dass das Christkindle mit Nachnamen wohl B. heißen musste… Eine echte Antwort bekam ich nie (Oma lachte nur und redete sich raus), aber für mich waren das (verschleierte) Christkindle und meine liebste Tante Elke ab diesem Moment immer die gleiche Person!

Verfasst von: heutehiermorgendort | 4. September 2011

Babyparty No. 2

Longtime readers might remember, that we hosted a Baby Party for a very good friend back in 2008! This baby is now 3 years old and one spunky and smart preschooler (as of next week), who can ride a bike and is too cute! And has a 1 year old baby sister… Time really does fly! Well, fast forward 3 years and we have another good friend pregnant with yet another Baby Girl (there seem to be almost no boys born here…)! So, we dug out the old decorations, got lots of new stuff and had a fun and relaxed Baby Party yesterday! Highhlight was, of course, the painting of Baby Onesies and Shirts. We felt like we were 8 years old again and at a birthday party…

Who can guess, which Onesie I decorated??

Verfasst von: heutehiermorgendort | 4. September 2011

Ich gebe auf

Nein, nicht diesen Blog, den behalte ich :-) Aber den Versuch, die restlichen Tage unseres Irland-Urlaubs auch noch zu bloggen. Gerade habe ich alle Unterlagen weggeräumt, sie haben mich einfach nur noch zusätzlich gestresst… Und da wir jetzt schon 3 Monate wieder DA sind, wäre es auch echt schwer geworden… Sorry, aber ihr müsst euch einfach vorstellen, dass es auch nach Tag 9 noch echt super war! Sonnig wurde es, warm und wir machten eine coole Wanderung mit nassen Schuhen und Füßen. H. hat im Meer gebadet und wir sind total erholt wieder nach Hause gekommen.

Tja, und der Sommer ist jetzt irgendwie auch schon fast rum. Warm ist es hier noch, aber man riecht und sieht und fühlt den Herbst dennoch. Hier stehen große Dinge an. Meine kleine Schwester heiratet nächste Woche und wir sind alle schon total aufgeregt und freuen uns. Ich werde berichten, wie es war. Versprochen!!

 

Verfasst von: heutehiermorgendort | 20. Juli 2011

Irlandreise, Tag 9, Killarney-Dingle

Tag 9: Sonntag, 29. Mai 2011

Heute war ein Fahrtag. Nicht ein klassischer, sondern einer, den wir auf dem Ring of Kerry verbracht haben. Das ist DIE landschaftlich reizvolle Strecke schlechthin. Durch einen frühen Start haben wir zumindest die Reisebusse in den ersten 2 Stunden wenig gesehen. Das Wetter war naja, bewölkt, windig, aber kein Regen. Unser erster kurzer Stopp war Kenmare, diesen Teil der Strecke kannten wir auch schon vom Freitag abend. Und dann arbeiteten wir uns langsam vor gen westlicher Küste. Unterwegs immer wieder tolle Buchten, verfallene Burgen und eine Vegetation, die einfach nur unglaublich war. H. haben es vor allem die mannhohen Rhabarberpflanzen angetan. Bei Casherdaniel waren wir im Staigue Fort, wie fast überall heute war eigentlich nichts los. Probleme hatten wir nur, ein Mittagessen zu finden. Ausnahmslos alle Cafés hatten geschlossen, so dass wir auch Knäckebrot und Cracker zurückgreifen mussten.

Am Nachmittag landeten wir dann schließlich schon auf der Dingle-Halbinsel, machten noch einen schönen Spaziergang am Strand von Inch und bezogen dann Quartier im wirklich allertollsten B&B unserer Reise, dem Lighthouse. Toller Blick über die Bucht von Dingle und zum Abend zeigte sich sogar noch die Sonne. Ein exzellentes Abendessen mit Fisch für Katja und einem marrokanischen Couscous-Gericht für H. folgte. Wir verliebten uns auch direkt noch in die Seafood Chowder, die es zur Vorspeise gab :-) Alles in allem ein toller Tag mit einem hervorragenden Nachtquartier.

Verfasst von: heutehiermorgendort | 11. Juli 2011

Irlandreise, Tag 8, Killarney

[Ja, ich brauch lange, um den Urlaub zu bloggen, aber ich werde es schaffen!!]

Tag 8: Samstag, 28. Mai 2011

In Killarney befanden wir uns nun im touristischen Zentrum von Kerry. Kein Wunder eigentlich, es ist wunderschön da. Wir starten wieder relativ früh und sind direkt bei der ersten Besuchergruppe im hochherrschaftlichen Muckross House. Das einzige Mal auf der Tour erwischen wir (zufällig) eine deutsche Führung – und haben großen Spaß dabei. Der Guide spricht ein entzückendes Deutsch („So, meine Damen und Herren…“ „Das An-Kleide-Zimmer der Herrn…“), aber generell geht es uns alles zu schnell. Man wird regelrecht durch das Anwesen gescheucht. Vor allem in der tollen Küche wären wir gerne länger geblieben. Aber gut, wenigstens im wunderschönen Park, idyllisch am Muckross Lake gelegen, dürfen wie so lange verweilen, wie wir mögen. Wir sehen ein paar süße Hasen, tolle Planzen und schlendern gemütlich durch die riesige Anlage…

Danach fahren wir noch zum kleinen Torc Waterfall und drehen dort eine Runde. Aber wir haben noch etwas vor und so verproviantieren wir uns im Stadtzentrum mit Sandwiches und Scones und fahren zum ca. 10 km entfernten Gap of Dunloe. Dort muss man an einem Parkplatz das Auto stehen lassen (dachten wir zumindest, unterwegs begegnen wir dann doch vielen Autos) und kann sich auf einer Pferdekutsche zum ca. 5 km entfernten Gap fahren lassen. Wir wollen aber wandern, das Wetter ist auch okay und so laufen wir auch los. Unterwegs immer wieder Schafe, Schafe und noch mehr Schafe und eine traumhafte Landschaft mit grünen Wiesen, schroffen Bergen, schwarzen Seen und am Ende der Wanderung einem tollen Ausblick. Nach gut 3 Stunden sind wir wieder am Auto und haben noch genug Zeit für das letzte Highlight des Tages: Ross Castle.

Wieder eine tolle Führung und eine richtig tolle Burg mit viel spannender Geschichte und Geschichten. Vor allem die Treppen beeindrucken uns sehr und zum Abschluss des Tages kommt nochmal richtig toll die Sonne raus. Aber wir sind jetzt richtig erledigt und relaxen erstmal noch ein Weilchen im B&B bevor es zum wohlverdienten Abendessen geht. Dieses Mal in einem kleinen (vollen) Pub mit Fisch für Katja und einem Pie für H. Morgen ist der „Ring of Kerry“ dran…

 

 

Verfasst von: heutehiermorgendort | 29. Juni 2011

Irlandreise, Tag 7, Conakilty-Killarney

Tag 7: Freitag, 27. Mai 2011

Das Meer hatte uns Lust auf mehr gemacht und so fuhren wir an diesem Tag die Küsten ganz im Südwesten entlang. Kurzer Stopp am Drombeg Stone Circle, Snackpause im charmanten Örtchen Skibereen und dann raus auf die Mizen Head Peninsula. Kurz nach Crookhaven fuhren wir eine Schotterstraße auf einen total verlassenen Berg und Aussichtspunkt: Brow Head, mit fantastischer Aussicht. Hier ist der südlichste Punkt Irlands. Überall konnte man erahnen, dass an den schönen Stränden im Sommer richtig viel los sein würde. An jenem Tag war gar nichts los, wir waren fast alleine auf der Halbinsel. Die meisten Touristen lassen diese wohl links liegen und konzentrieren sich auf die bekannteren, größeren im Norden. Uns hat es jedenfalls richtig gut gefallen.

Am Mizen Head besichtigten wir die alte Signal Station und waren vor allem total beeindruckt, von den alten Videos, die vor Jahrzehnten beim Bau des Leuchtturms gedreht worden waren. Spektakulrär war auch die Bogenbrücke und der Weg zur Station. Das Besucherzentrum war dagegen nichts und wir machten lieber ein schönes Picknick mit Blick aufs Meer in der Sonne, die sich endlich zeigte. Wunderschön.

Weiter ging die Fahrt nach Bantry, wo wir uns wieder mal ein Herrenhaus nicht anschauten ;-) Den Wochenmarkt nahmen wir dagegen in den letzten Zügen noch mit und kehrten danach auf Kaffee und Sandwich in eines der vielen kleinen Kaffees ein. Es herrschte eine angenehme Wochenendstimmung, von der wir uns, trotz Urlaub, anstecken ließen. Da wir übers Wochenende in Killarney im Oaklawn House reserviert hatten, fuhren wir aber recht zügig weiter. Den ersten Abschnitt des Ring of Kerry nahmen wir direkt mit und waren begeistert vom Ausblick auf die Seen um Killarney am „Ladies View“. Abends dann der erste Vorgeschmack auf das touristische Kerry in Killarney, aber wenigstens hatten wir eine gute Restaurant Auswahl. Italienisch war angesagt.

Verfasst von: heutehiermorgendort | 19. Juni 2011

Irlandreise Tag 6: Cashel-Clonakilty

Tag 6: Donnerstag, 26. Mai 2011

Der heutige Tag begann wieder richtig windig: wir starteten früh und machten direkt die erste Führung auf dem Rock of Cashel mit. Seh beeindruckend mit toller Sicht, auch wenn es uns wieder mal fast weggepustet hätte. Der Guide erzählte von einem schlimmen Sturm, der Teile der Kirche umgehauen hat. Auf meine Frage, ob das denn jetzt auch schon ein Sturm wäre, schaute er mich total befremdet an und meinte „no, that’s just wind…“. Großes Gelächter von der ganzen Gruppe folgte…

Nach der Besichtigung fuhren wir weiter nach Cahir und schauten uns das dortige Castle an. Um die Heritage Card vollends auszunutzen an diesem Tag, komplettierten wir die Besichtigungstour mit dem „Swiss Cottage“ in der Nähe. Ein sehr idyllisch gelegenes Cottage, oder eher eien Villa, als Cottage getarnt. Die Einheimischen meinten wohl, dass Häuser in der Schweiz so aussehen würden ;-) daher der Name. Das Wetter wurde immer besser und wir konnten die traumhafte Lage am Fluss richtig genießen.

Um auch mal wieder etwas Großstadtfeeling zu bekommen, machten wir einen kurzen Zwischenstopp in Cork – vor allem das Mittagessen in der restaurierten Markthalle „Old English Market“ (H.: Würstchen und K: Bread Pudding) war extrem lecker. Ein Shopping-Stopp bei GAP (gibt’s ja in Deutschland leider nicht mehr) machte zwar nur einem von uns Spaß, aber wir hatten nach gut zwei Stunden auch wieder genug Stadtluft geschnuppert und fuhren – endlich – Richtung Meer!

Das Traumstädtchen Kinsale empfing uns mit geballtem Touri-Charme und extrem netten Geschäften. Die Sonne schien, wir konnten das Meer riechen und die Welt war in Ordnung. Toll fanden wir beide das über der Stadt gelegene „Charlesfort“ mit großartigen Klettermöglichkeiten über alte Mauern und tollen Ausblicken auf das Meer. Irgendwie ist doch erst dann richtig Urlaub, wenn da ein Meer ist, finde ich…

Ein Stück fuhren wir noch an der Küste entlang, um so weit wie möglich nach Westen zu kommen, der uns ja besonders lockte. Übernachtet wurde in Clonakilty, einem eher unspektakulären Örtchen, in dem wir aber wunderbar genächtigt haben: Macliam Lodge war in dieser Nacht dran. Zum ersten Mal frischen Fisch gegegessen in einem witzigen Pub mit vielen Bierkrügen, die von der Decke hingen…

Verfasst von: heutehiermorgendort | 14. Juni 2011

Irlandreise Tag 5: Kilkenny-Cashel

Tag 5: Mittwoch, 25. Mai 2011

Hmm, irgendwie haben wir von dem Tag nur ganz wenige Bilder, was vermutlich daran liegt, dass es einer der wenigen wirklich verregneten Tage war… Und wieder richtig doll windig. Los ging es mit einem netten Frühstück im B&B und einer Besichtigung von Kilkenny Castle. Außerdem sind wir durchs Städtchen gebummelt, haben die Kirchen und Lädchen angeschaut und ein Picknick eingekauft (das wir dann im Auto verzehrt haben :-) In Kilkenny gibt es unglaublich viel Kunsthandwerk – bei den ganzen Wollpullis und Schals und Schmuck und Geschirr könnte man tatsächlich schwach werden, aber wir haben unglaublicherweise im gesamten Urlaub nichts dergleichen gekauft.

Unser nächster Stopp war Bennettsbridge, wo es noch mehr unbezahlbares Kunsthandwerk gab und weiter schüttete, was vom Himmel konnte. Also schnell weiter, noch die Jerpoint Abbey besichtigen, die als Outdoor-Attraktion bei dem Wetter menschenleer war. So lehnten wir auch dankend das Angebot einer Privatführung ab, die Angestellten mussten sich sehr langweilen – wollten sie doch mit uns das warme und trockene Museum verlassen und in den Regen raus ;-)

In Inistoge, einem kleinen Städtchen, das vor allem für seine filmreife Brücke bekannt ist, klarte es endlich ein wenig auf, so dass wir uns zumindest die Beine vertreten konnten (und Tea & Scones essen konnten). So richtig hatten wir aber keine Lust mehr auf diesen Teil Irlands und machten uns auf zur nächsten Übernachtungsstadt, nach Cashel. Hier hatten wir das einizige Mal Probleme, das B&B, Rockville House, zu finden. So richtig ist das auch nicht zu empfehlen. Die Lage ist zwar super, direkt unterhalb des Rocks, aber der Besitzer war sehr seltsam. H. hat er immer auf die Schulter gehauen, so kumpelmäßig. Wir fandens einfach seltsam…

Abendessen gabs beim Inder, noch immer regnete es und wir hofften auf besseres Wetter am nächsten Tag…

Verfasst von: heutehiermorgendort | 13. Juni 2011

Irlandreise Tag 4: Dublin-Kilkenny

Tag 4: Dienstag, 24. Mai 2011

Natur, wir kommen! Das war das Motto des Tages. Die Sonne schien, der Wind blies weiterhin und wir wollten endlich raus aus der Stadt. Geübt im Busfahren und ohne Obama-Sperren, trauten wir uns auch durchaus zu, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Mietwagenabholstelle zu kommen. Letztendlich hat es zwar auch geklappt, aber wir mussten wesentlich mehr laufen als geplant. So richtig hatten wir das System offensichtlich noch immer nicht durchschaut… Aber unser Opel Corsa wartete schon auf uns und Holger stürzte sich – Premiere – in den Linksverkehr der irischen Hauptstadt. An diesem ersten Tag hatte er ab und an noch Probleme, den Abstand zum Fahrbahnrand einzuschätzen, aber sonst klappte es wunderbar.

Unser erstes Ziel war Enniskerry, ein kleines beschauliches Dörfchen, ca. 20-30 km südlich von Dublin. Größte Attraktion dort ist das Powerscourt House, das wir uns aber aus Zeitgründen gespart haben. Wir sind lieber direkt zu den dazugehörigen Wasserfällen gefahren und dort ein wenig gebummelt. Das Wetter war wirklich ganz wunderbar. Kein Regentropfen, viel Sonne, so könnte es bleiben.Die Wicklow Mountains zeigten sich uns also von der allerschönsten Seite und wir fuhren stundenlang über die kleinen Sträßchen in dieser bezaubernden Landschaft.

Nächstes Ziel war Glendalough, eine alte Klostersiedlung mit Rundturm, die in einem pittoresken Tal liegt. Ich füge übrigens immer die Links bei, so dass ihr bei Interesse nachlesen könnt, was es mit den Sehenswürdigkeiten auf sich hat. Es gibt in dem Tal mehrere kleinerer Rundwanderwege, bestens ausgeschildert und so liefen wir einmal zum See und wieder zurück. Spontan entschlossen wir uns dann, bis nach Kilkenny zu fahren, um dort am nächsten Tag direkt die berühmte Burg zu besichtigen. Eigentlich wollten wir in einem von Freunden empfohlenen B&B übernachten, das aber leider geschlossen hatte. Direkt nebenan kamen wir dann aber im Park Villa B&B bei Pat und „oh my gosh, you look soo irish“ Vicky unter :-) Bei immer noch Traumwetter bummelten wir noch eine Runde durchs Städtchen und speisten sehr lecker und bei irischer Livemusik in einem Pub (K: Steak und Kartoffeln, H: Bangers and Mash). Man kann sagen, dass wir jetzt so richtig in Irland angekommen waren und der Urlaubsflow so richtig am laufen war…

Verfasst von: heutehiermorgendort | 12. Juni 2011

Irlandreise, Tag 1-3: Dublin

Ich gebe ja zu, in den letzten 2-3 Jahren wird dieser Blog wirklich nur noch dann genutzt, wenn ich etwas Großartiges dokumentieren möchte. Wie zum Beispiel unseren diesjährigen Urlaub in Irland vom 21. Mai bis 4. Juni 2011:

Tag 1: Samstag, 21. Mai 2011

Da wir am Samstag noch diverse berufliche und musikalische Verpflichtungen hatten, sind wir erst abends von Frankfurt nach Dublin gestartet. Unspektakulärer Flug mit Aer Lingus, leicht überteuerte Taxifahrt in unser B&B „Muckross House“ und nach kurzem Snacks-kaufen sind wir doch recht früh und müde ins Bett gefallen…

Tag 2: Sonntag, 22. Mai 2011

Unser Besuch stand ja im Zeichen „Obamas„, der am Montag kommen sollte. So nahmen wir uns für den Sonntag die Sehenswürdigkeiten und den Teil Dublins vor, die am Montag aller Voraussicht nach schlecht zu erreichen sein würden. Allem voran: Trinity College. Wie man auf dem einen Fotos sieht, wurde sonntags schon aufgebaut, so dass Obama am Montag im „College Green“ Wahlkampf machen können würde… Das Wetter an dem Tag war gut, durchbrochen von sehr kurzen (aber heftigen Regenschauern). Im College selbst hatten wir eine amüsante Führung mit einem sehr irischen Studenten (er hieß auch Sean oder Paddy oder so). Überhaupt: es gab sehr oft Führungen, die ausnahmslos sehr gut, interessant und kurzweilig waren. Für das berühmte „Book of Kells“ mussten wir sogar anstehen, allerdings war das wirklich die einizige Schlange, in der wir für den Rest des Urlaubs (bis zum Heimflug ;-) standen. Das Buch und die Ausstellung dazu waren zwar sehr interessant, aber das wahre Highlight war für uns die spektakuläre Bibliothek des Colleges. Ein wahrer Schatz für Buchliebhaber. So eine Bibliothek ist einfach der Traum schlechthin…

Den Nachmittag haben wir mit einem Bummel durch die netten Einkaufsstraßen Dublins, rund um die Grafton Street und einem Spaziergang durch die Parks und Plätze im Süden der Innenstadt verbracht. Dublin fanden wir zwar sehr nett, aber echte „Highlights“ fehlten aus unserer Sicht doch. Abendessen dann im „Oriental Quarter“ beim Chinesen.

Tag 3: Montag, 23. Mai 2011

Tja, er kam also tatsächlich. Der amerikanische Präsident auf der Suche nach dem „Apostroph“ in seinem Namen „Barack O’Bama“. Die Iren liebten ihn dafür, dass er, trotz EXTREM starken Winds, ins Dorf seiner Vorfahren, nach Moneygall geflogen ist. In Dublin herrschte an dem Tag Ausnahmezustand. Wir schafften es gerade noch so, am Vormittag die beiden großen Kirchen, die Christchurch Cathedral und die St Patricks Cathedral zu besichtigen und durch das Viertel „Temple Bar“ auf die andere Flussseite zu flüchten, bevor alles gesperrt wurde. ALLES! Busse und Bahnen durften zweitweise nicht fahren und es war doch sehr schwierig, von A nach B zu kommen. Als eine Art „Flucht“, sind wir ein wenig aus dem Stadtzentrum raus, ins Kilmainham Jail gefahren (und VIEL gelaufen, da die Bahn einfach nicht mehr weiterfahren DURFTE)… Der Wind hat uns echt zu schaffen gemacht und so haben wir uns vor der Besichtigung des Gefängnis’ noch in einem Pub mit Guinness, Kaffee und Apfelkuchen gestärkt und im Fernsehen Obama geguckt. Das Gefängnis war echt sehr interessant und vermittelt einen spannenden Eindruck, in die bewegte – und komplizierte – Geschichte Irlands. Hier haben wir auch unsere Heritage Card gekauft – für einen längeren Irland-Urlaub ist diese bares Geld wert. Wir haben 21 Euro bezahlt und Sehenswürdigkeiten im Wert von ca. 70 € angeschaut!

Trotz müder Füße haben wir danach noch eine Stunde in einer großen Buchhandlung, Eason’s, verstöbert und sind dann Pizzaessen gegangen. Sehr amüsant war es, die Menschenmassen zu beobachten, die gaaanz langsam erst wieder von der anderen Seite des Flusses rüberdurften. Hihi. Das war der Preis fürs Live-Obama-Gucken… Leider mussten wir dann auch noch ins B&B laufen, da noch immer keine Busse fuhren. Auch eine Möglichkeit, Geld zu sparen…

Alles in allem freuten wir uns aber jetzt sehr darauf, die Stadt am nächsten Tag zu verlassen und endlich die wahren Schätze Irlands zu entdecken: Natur, Küste, Klippen, Burgen, Schlösser…

Verfasst von: heutehiermorgendort | 30. Januar 2011

Sonntags-Sonnen-Ausflug

Heute den traumhaft schönen und sonnigen Wintertag genossen und weiter unsere Umgebung erkundet. Das UNESCO Welterbe Kloster Lorsch und das wunderbar gelegene Schloß Auerbach. Und jetzt entspannen auf der Couch!

Verfasst von: heutehiermorgendort | 21. Januar 2011

Unser neues Hobby

Sprossen züchten! Macht wenig Arbeit und ist lecker und gesund

Verfasst von: heutehiermorgendort | 21. Januar 2011

Banalitaeten des Alltags

Mein allmorgendlicher Blick in der Bahn!

Verfasst von: heutehiermorgendort | 21. Januar 2011

Es funktioniert

Das iPhone meine ich. Seit gestern kann ich es richtig nutzen. Telefonieren, SMS schreiben, das mobile Netz nutzen und überhaupt alles. Ein tolles Spielzeug.

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