Genäht: Diverses aus dem Archiv

Ein Babyset für mein frischgeschlüpftes Patenbaby. Zum Glück in 62, die Maus kam nämlich schon mit 57 cm auf die Welt. Unten noch die passende Mütze. 

Diverse Frühlingsmützen

Eine Kuscheldecke für den Kinderwagen

Ein Geburtstagsshirt (gekauft) für die Lieblingsnichte

Ein Kinderkleid, ebenfalls für die Lieblingsnichte

Ein Geschwisterset für meine Kinder. Für eine Hose in 104 hats nicht mehr gereicht…

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Himmelfahrt mit Freunden

Diesen Text muss ich mal kurz mit einer Ode auf die Freundschaft einleiten. Ich bzw. wir (mein Mann wurde sozusagen adoptiert) haben einfach die allerbesten Freunde. Irgendwie haben wir es geschafft, seit dem Abitur, durch Studium, Auslandsaufenthalte, Hochzeiten, Kinder, Umzüge, gescheiterte Beziehungen, neue Beziehungen, noch mehr Kinder… beste Freunde zu bleiben. Mit einer Gruppe, die im Kern aus 8 Mädels und einem Kerl besteht (der netterweise eine von uns geheiratet hat😉 gehe ich also mindestens seit 16 Jahren durch dick und dünn. Mit einigen schon viel viel länger. Wir kennen uns aus dem Kindergarten, aus dem Kinderturnen, von gemeinsamen Ausflügen mit dem Landfrauenverein (und unseren Omas). Manche habe ich in der 5. Klasse auf dem Gymnasium kennengelernt, andere erst in der 12. Klasse im Deutsch-LK. Natürlich ist es über die Jahre schwieriger geworden, sich zu treffen und so haben wir letztes Jahr zum ersten Mal ein gemeinsames Wochenende so richtig mit Wegfahren geplant. Nein halt, 2011 waren wir schon einmal eine Woche zusammen weg, im fränkischen Seenland, das hätte ich fast vergessen. Dieses Jahr war nun die Neuauflage, leider ohne 2 Familien, die wegen Schule bzw. frisch geschlüpftem Baby nicht dabeisein konnten. Wir haben sie vermisst.

Mit den anderen 5 Mädels und Anhang haben wir am Himmelfahrtswochenende 5 wunderschöne Tage in Seewald im Schwarzwald in einem grandiosen Ferienhaus verbracht. Das Wetter war vom ersten bis zum letzten Tag einfach nur toll und wir konnten den riesigen Garten und die Terrasse sehr genießen.

Trotz meines Hasenmädchen (mit gerade mal 6 Wochen im ersten Urlaub) konnten wir viele Ausflüge machen: wir waren an der Nagold-Talsperre in Erzgrube, im Barfusspark in Dornstetten. Beim Adventure-Minigolf in Enzklösterle und Sesselbahnfahren in Baiersbronn. Dazwischen haben wir viel gegessen, viel gequatscht, Sonne getankt und einfach nur genossen, dass wir uns so gut verstehen. Abends wurde gespielt und einen witzigen SingStar-Abend gabs noch dazu. Natürlich planen wir bereits das nächste Gruppenevent 2017 und suchen nun ein Haus für 14 Erwachsene und (bis dato) 8 Kinder. Ich freu mich jetzt schon drauf!!

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2 Jahre und 9 Monate…

… bist du heute alt, mein kleiner, großer, wundervoller Sohn! Ich kann es kaum glauben, dass du im August schon 3 Jahre alt wirst und im September vom Krabbelstubenbaby (ok, Kleinkind) zum  großen Kindergartenkind wirst. Viel ist passiert in den letzten Wochen, das wichtigste natürlich: du bist seit Ostern großer Bruder und du machst das sooo toll. Du liebst deine kleine Schwester abgöttisch, willst immer wissen, wo sie ist, ihr Kuscheltiere und Schnullis bringen und bist generell ganz lieb und vorsichtig mit ihr. Mein Herz hüpft immer vor Freude, wenn ich euch zusammen sehe. Sie beginnt jetzt schon dich anzuhimmeln und hat vermutlich schon gemerkt, dass sie den allertollsten großen Bruder hat, den sich so ein kleines Mädchen nur wünschen kann.

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Natürlich fällt es dir manchmal schwer geduldig zu warten, bis die Maus fertig getrunken hat und DU mit der Mama kuscheln kannst. Aber meist reicht es, wenn ich mit ins Kinderzimmer komme und dann baust du um uns herum aus Kissen, Decken und allem möglichen deine fantastischen Autos, Busse, Hubschrauber, Häuser, Höhlen… Deine Fantasie sprudelt nun förmlich über und du machst wirklich nichts lieber, als dir deine eigenen Welten zu erschaffen. Auch in der Küche/ Kaufladen spielst du nach wie vor extrem gerne, wir müssen einkaufen oder was zu essen bestellen.

Zum Glück ist das Wetter so toll nun, so dass du auch draußen beim Klettern und Hüpfen auf dem Spielplatz echte Fortschritte gemacht hast. Du traust dir viel mehr zu und das ist ganz wunderbar. In der Krippe bist du glaube ich nun so langsam, an dem Punkt, an dem es ein klitzekleines bißchen langweilig wird. Klar, du spielst gerne mit den anderen Großen dort, aber, da sind wir uns einig, du bist bereit für neue Impulse.

Im Juli steht dann nach dem Abschied in der Krabbelstube der große Umzug an und dann wirst du 6 oder 7 Wochen daheim sein. Ich glaube, dass dir das gut tun wird und da es dann ja hoffentlich Sommer ist, können wir auch viel unternehmen zusammen. Dann werden wir auch die beiden (für mich) leidigen Themen Schnulli und Windel angehen. Mein Ziel ist es schon, diese beiden im Sommer TAGSÜBER loszuwerden. Du bist nach wie vor soo fixiert auf diesen Schnulli, das MUSS besser werden… Mal schauen, wie kooperativ du dich da zeigst.

Den Mittagsschlaf hattest du schon fast komplett eingestellt, aber durch ein paar Tage Urlaub letzte Woche hast du diese Woche in der Krippe wieder geschlafen… Mal schauen, wie das weitergeht. Aber auch hier wird der Sommer sicherlich die „Wende“ bringen, wenn wir dich einfach nicht hinlegen (was du am Wochenende eh kategorisch verweigerst). Und die abendliche Milchflasche haben wir dir ebenfalls abgewöhnt…

Gestern habe ich dich seit langem mal wieder zu Fuß (und mit der Bahn) aus der Krippe abgeholt und war derartig verblüfft, wie problemlos du den Weg (der mir immer sooo lang vorkam) nun selber läufst. Ganz toll!

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An manchen Tagen, wenn du einfach nur niedlich und wundervoll bist, da wünsche ich mir, dass die Zeit stehen bleibt. Weil du einerseits schon so groß bist und andererseits doch noch irgendwie mein Baby… Aber du darfst weiter wachsen und dich entwickeln und deinen Weg gehen. Ich hab ja noch ein Baby hier😉

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Genäht: mehr Mützen

 Zum ersten Mal saß ich diese Woche wieder mal an der Nähmaschine und habe für meinen Sohn passend zur neuen Softshelljacke ein passendes Mützen / Loop-Set gmäht und für meine Tochter eine klitzekleine Knotenmütze, da ihr alle bisher genähten zu klein sind. Und außerdem brauchte das Kind auch mal was rosanes…

  
 

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Die Geburt des Hasenmädchens

Bevor die Erinnerungen verblassen, möchte ich hier auch die Geburt des Hasenmädchens festhalten, hier finden sich die 4 Teile zu Bigfoots Geburt:

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Für mich begann die Geburt gedanklich genau heute vor zwei Wochen, am 23. März 2016. Ich hatte morgens um 9 einen Routinetermin beim Arzt und da Bigfoot noch leichtes Fieber hatte, ist mein Mann an dem Vormittag daheim geblieben. Geplant war eigentlich, dass er dann ins Büro fährt, wenn ich wieder daheim bin. Beim Arzt also zuerst ans CTG, zwei Wehen waren drauf, aber sonst alles gut. Bei der Untersuchung per Ultraschall hat der Arzt dann allerdings gemerkt, dass das Baby in Gesichtslage liegt, also mit dem Gesicht so doof, dass eine natürlich Geburt sehr schwierig sein würde. Also hat er mich direkt ins Krankenhaus geschickt mit der Bitte, das dort nochmal zu klären. Ich war natürlich etwas besorgt und gedanklich sah ich mich schon ins Krankenhaus reingehen und nicht mehr raus… Aber: alles war gut, das Baby hatte sich wieder gedreht und ich durfte nach Hause mit dem Hinweis, vor der Geburt nochmal nachzuschauen per Ultraschall, wie es liegt…

Von dem Moment an war bei mir ein Schalter umgelegt. Ich WUSSTE einfach, dass das nicht mehr lange dauern würde. Daheim also erstmal beide Bäder geputzt und dann sind wir nachmittags noch los zum Großeinkauf (H. ist dann nicht ins Büro gefahren).

Donnerstags war dann erstmal alles soweit normal. Weiterhin leichte und unregelmäßige Wehen. Ich hab dann an dem Tag die komplette Patchworkdecke und das Bettnashorn zusammengenäht, die einzelnen Teile lagen ja schon wochenlang hier rum. Nachmittags war ich dann noch beim Projektabschluss „Farben“ in der Krippe bei Bigfoot und scherzte mit einer anderen Mama, die bei 40+4 auch absolut keinen Bock mehr hatte (aber null Wehen, im Gegensatz zu mir. Witzigerweise kam der Kleine auch am Ostersonntag zur Welt😉

Beim Abendessen um 18.16 Uhr kam dann zum allerersten Mal eine ziemlich schmerzhafte Wehe, die mich instinktiv auf die Uhr schauen ließ. Oh. 6-8 Minuten und das zog jetzt schon sehr. Hmmmm… Zum Glück war Bigfoot müde und wir konnten ihn früh ins Bett bringen. Erster Anruf bei meinen Eltern, die ja ca. 2 Stunden weit weg waren. Ich wollte aber erstmal duschen und schauen, ob es besser wird. Wurde es natürlich nicht und so entschieden wir: Oma und Opa kommen erstmal her. NATÜRLICH haben die Wehen dann nachgelassen, aber wir waren alle froh, dass die Betreuung geregelt wäre, wenn es nachts wieder heftiger werden würde.

Am nächsten Morgen war Bigfoot völlig aus dem Häuschen, als plötzlich der Opa ins Wohnzimmer kam, das war so witzig😉 Ich nahm erstmal Kontakt mit meiner Hebamme auf und bat sie kurz nachzuschauen, ob sich da was tut. Zu diesem Zeitpunkt am Karfreitag vormittag war dann der Muttermund ca. 2-3 cm geöffnet, der Gebärmutterhals (mittwochs beim Arzt noch bei 3,7 cm) fast verstrichen und auch sonst alles soweit bereit für die Geburt. Aber: „mit diesem Befund kann es in 3 Stunden losgehen oder du kannst noch eine Woche damit rumlaufen“. Hmmm. Das wollte ich nicht hören. Wir machten noch eine Runde Akupunktur und sie ging wieder nach Hause (sehr praktisch, wenn die Hebamme 5 min zu Fuß entfernt wohnt). Mit meinen Eltern gingen wir dann bei strömendem Regen eine Runde spazieren, schaden konnte das nicht.

Nach dem Mittagessen machten wir „Übergabe“, meine Eltern fuhren wieder heim und meine Schwiegereltern reisten an. Das war schon ganz lange so geplant, da meine Eltern ursprünglich über Ostern wegfahren wollten. Am Freitag passierte dann eigentlich nichts mehr, die Wehen blieben gleich und es tat sich nichts spürbares.

Samstags schickten wir  (H. und ich waren erkältungsmäßig total angeschlagen) Bigfoot und die Großeltern einkaufen und ich lief schnellen Schrittes zum Metzger (wo ich guten Mutes ein Suppenhuhn für die kommende Woche und das Wochenbett bestellte) und zum Bäcker. Nachmittags schickten wir die drei  auf einen Ausflug, schon mit Instruktionen, was sie machen sollten, wenn wir danach weg wären. Ich schaffte es aber tatsächlich noch meinen Rüblikuchen zu backen, das Abendessen durchzustehen (wo ich aber, immer mal wieder, nun schon veratmend, in die Küche verschwand). Bigfoot wurde noch gebadet und als er im Bett war bin ich direkt in die Wanne, wo die Wehen erstmal weniger wurden.

Entspannt bin ich also um halb neun ins Bett und bis halb zwei konnte ich relativ gut schlafen. Dann kam die erste Wehe, die ich liegend nicht aushielt. Ich machte also die Wehen-App an und die Wehen kamen, deutlich stärker, ca. alle 7-8 Minuten. Um 2 hat mich dann die Zeitumstellung noch veräppelt. Kurz dachte ich doch tatsächlich, ich hätte jetzt über eine Stunde geschlafen und keine Wehen gehabt…

Gegen 3 (neue Zeit) habe ich dann doch H. geweckt und nach einigem „hmm, vielleicht doch nicht, ich leg mich wieder hin. Oh. Auaaaaaaaaaaaa, da ist wieder eine“ sprang er  aus dem Bett und wir beschlossen: wir fahren ins Krankenhaus. Kurz die letzten Sachen gepackt, den Schwiegereltern Bescheid gegeben und um Punkt 4 saßen wir im Auto. Keine 10 Minuten später waren wir da und wurden im leeren Kreißsaal schon erwartet. Wieder hatten wir großes Glück und außer uns war zeitgleich keine andere Geburt. Nach kurzer Untersuchung (3 cm, „Das Kind kommt heute“) kam ich ans CTG und kaum lag ich da, wurden die Wehen schwächer und die Abstände größer. Damit wird das noch nichts meinte die Hebamme, als ich nach der PDA fragte. Dafür müssen die Wehen erst noch stärker werden. Mit diesen „Wischi-Waschi-Wehen“ kommt das Kind so noch nicht. Das war dann so gegen 4.45 Uhr, schätze ich. Also: rumlaufen. Wollte ich sowieso, im Liegen mochte ich die Wehen nicht so gerne.

Im leeren Kreißsaalbereich zog ich also meine Runden, bei jeder Wehe (sie wurden schnell wieder häufiger und stärker) lehnte ich mich über den Wickeltisch und H. massierte meinen Rücken. Wir aßen noch etwas, H. ein Käsebrötchen, ich ein wenig trockenes Brötchen. Zum Glück, denn etwas später kam dann die Übelkeit (ohne Erbrechen). Zwischen den Wehen legte ich mich dann wieder hin, rumlaufen war mir zu viel und mein Kreislauf sagte „LIEGEN“. Um 6 Uhr war Schichtwechsel und ich wollte jetzt UNBEDINGT eine PDA. Aber ich sagte mir: „jetzt nicht die Übergabe stören, kurz nach 6 kommt die neue Hebamme“. Tja, sie kam dann erst halb sieben und ich war zu doof, um vorher zu klingeln.

Die neue Hebamme war sehr sehr nett, eine ganz ruhige und total entspannte Frau. Ich überfiel sie sofort mit meinem Wunsch und sie meinte: „klar, die Kollegin hat ja gesagt, das kann noch dauern. Ich untersuch sie kurz und dann ruf ich den Anästhesisten an“. Zwei Minuten später dann die für mich erstmal schreckliche Aussage: „es ist zu spät, sie sind bei 8 cm, das Kind ist gleich da“. Das war mir so egal, ich wollte diese Schmerzen nicht mehr haben und fühlte mich um meine PDA betrogen…

Die Hebamme wollte mich jetzt am CTG haben und ich legte mich also auf meine linke Seite aufs Bett und da blieb ich liegen. Ziemlich bald musste ich gegen den ersten Pressdrang anhecheln, da die Fruchtblase total prall stand und ich diesem Druck noch nicht nachgeben durfte bevor ich bei 10 cm war. Das war ehrlich gesagt der unangenehmste Teil der ganzen Geburt. Zum Glück hatte ich noch immer Pausen zwischen den Wehen und konnte da etwas Kraft tanken. Die Atmosphäre im Kreißsaal war ganz wunderbar, ich durfte einfach machen, die Hebamme stand eigentlich nur daneben und hat zugeschaut und mich ermutigt. H. war hinter mir und hat mir nach wie vor (ich hatte wie bei Bigfoot auch ganz schlimme Wehenschmerzen im Rücken) den Rücken massiert. Gegen halb acht war ich dann bei 10 cm, aber die Fruchtblase war nach wie vor zu. Also kam nun der Vorschlag: Fruchtblase öffnen. Ich war ehrlich gesagt nicht begeistert: „aber dann kommt das Baby ja“. „Genau, das wollen wir doch auch“, meinte die Hebamme grinsend. Sie wollte eigentlich auf die Ärztin warten, hat dann aber gegen 7.40 Uhr doch alleine die Blase geöffnet und es ging los.

Die Hebamme konnte nur noch den „Not-Knopf“ drücken, die Ärztin kam reingestürmt: „Was ist los?“. „Das Kind kommt JETZT“ und ich presste los. Viel zu doll natürlich und ich musste langsamer machen. Ich lag nach wie vor auf der Seite, mein rechtes Bein in der Luft und nach genau zwei Presswehen flutschte das Baby einfach so raus. Ich hatte null das Gefühl, dass es mich zerreißt, so wie bei Bigfoot, es hat niemand auf meinem Bauch rumgedrückt. Keine Glocke, kein Dammschnitt, kein Wehentropf, keine PDA. Es war wirklich und wahrhaftig eine natürlich Geburt. Meine erste Frage war dann auch nach dem Geschlecht und dieses Mal war ich auch in der Lage, mich über diese Überraschung zu freuen. Ein MÄDCHEN.

Bei Bigfoot damals hätte es auch ein kleiner Elefant sein können und es wäre mir egal gewesen. Ich war einfach nur sooo froh, dass diese Tortur vorbei war. Ich bekam sie direkt auf den Bauch, die Nachgeburt kam sofort und während die Ärztin in 5 min. meinen Mini-Riss nähte, kuschelten wir los. Ich durfte sie gaaaanz lange halten, gewogen und gemessen wurde sie erst eine Stunde später. Wir wurden in einen anderen Raum geschoben und dort erstmal in Ruhe gelassen. Ich verdrückte zwei Balisto und fühlte mich einfach nur GUT! Großeltern wurden angerufen, erste Whatsapp-Nachrichten verschickt und als ihre Größe und ihr Gewicht feststanden, waren wir wieder verblüfft. So eine zarte Maus, kein Wunder, dass sie so problemlos kam. Mit etwas Hilfe hat sie auch zum ersten Mal getrunken und ich durfte nach 2 Stunden aufstehen. Mein Kreislauf war völlig stabil, ich hatte überhaupt keine Schmerzen und war mir sicher: wir gehen nachher heim.

Für die 4 Stunden, die wir bleiben mussten kamen wir in ein Zimmer, frühstückten erstmal und kuschelten weiter die kleine Maus, die noch immer nicht angezogen war. Der Kinderarzt hat sie auch nochmal kurz angeschaut, „alles super“ und nach einem leckeren (NICHT) Mittagessen, kurzer Belehrung durch die Ärztin sind wir um 14 Uhr aus dem Krankenhaus marschiert. Vollgepumpt mit Glückshormonen und voller Vorfreude auf daheim!

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Genäht: Bett-Nashorn und Patchworkdecke

In der Woche vor der Geburt erfasste mich tatsächlich diese berühmte innere Unruhe. Ich wollte UNBEDINGT noch die Decke und die Bettschlange (es wurde dann ein Nashorn) fertig nähen, bevor das Baby kommt. Am Gründonnerstag habe ich dann komplett alles genäht und an Karfreitag, schon mit ersten Wehen, hat mir mein Mann dann geholfen den Rest fertigzumachen (Rand zuschneiden, Rückseite zuschneiden, Kopf designen, Stopfen, Zunähen). Die Bilder entstanden am Ostersamstag vormittag, weniger als 24 Stunden vor der Geburt (und sind damit auch die letzten Bauchbilder)…
Unter Hildegard „Hilde“ dem Nashorn liegt Bigfoots Adalbert „Bert“, der normalerweise in seinem Bett schläft.

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Ein Osterhäsle in unserer Familie

Am Ostersonntag haben wir ein wahrlich wunderbares Geschenk bekommen: eine kleine Tochter. Überraschend schnell, überraschend ein Mädchen (ich hatte mich fest auf einen Jungen eingestellt), überraschend klein (3790 Gramm, 51 cm, 35 cm KU) und natürlich wunderhübsch, goldig und ein echtes Wunder. Wir sind daheim, uns geht es gut und wir haben die erste Woche mit zwei Kindern gut gemeistert. Mehr zur Geburt vom Hasenmädchen dann in den nächsten Tagen, jetzt wird erstmal weiter gekuschelt und gestillt.IMG_5415

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